Britische Behörden haben Osama bin Ladens Sohn ein Einreisevisum verweigert. Er wollte nach England, weil seine Frau medizinische Hilfe brauche.
Ein Sohn des Terroristen Osama bin Laden darf nicht nach Großbritannien einreisen. Ein Visumantrag sei von der britischen Botschaft in Kairo abgelehnt worden, weil Omar Osama bin Laden seinem Vater noch loyal gegenüber sein könnte, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Mittwoch.
Omar Osama bin Laden hat eigenen Angaben nach keinen Kontakt mehr zu seinem Vater. (© Foto: AP)
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Der 27-Jährige will den Angaben nach mit seiner britischen Frau zusammen nach England ziehen, weil diese unter anderem medizinische Hilfe braucht. Derzeit leben Bin Laden und seine Frau in der ägyptischen Hauptstadt. Sie wollen nach eigenen Angaben nun rechtliche Schritte einleiten.
Die Einreisebehörde argumentierte, Bin Ladens Anwesenheit in Großbritannien könne "erhebliche öffentliche Bedenken" hervorrufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der 27-Jährige, eines von zahlreichen Kindern des meistgesuchten Terroristen der Welt, seinem Vater noch Gefolgschaft leiste.
Es wird davon ausgegangen, dass Osama bin Laden unter anderem hinter den Anschlägen vom 7. Juli 2005 in London steckt. Sein Sohn Omar hatte den Terrorismus des öfteren öffentlich verurteilt. Nach eigenen Angaben hat er seinen Vater seit er 19 Jahre alt war, nicht mehr gesehen.
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(dpa/beu)
und in einem anderen Land nannte man dieses Verhalten des Staates "Sippenhaft".
England ist nicht der Garten Eden und Krankenhäuser gibt es woanders auch, Billiger,