Seit vier Tagen wird das israelische Akko von Krawallen zwischen Arabern und Juden erschüttert. Die Welle der Gewalt droht auf andere Städte überzugreifen.
Ungeachtet eines verstärkten Polizeiaufgebots ist in der nordisraelischen Stadt Akko am vierten Tag in Folge zu schweren Krawallen zwischen Juden und Arabern gekommen.
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Die Polizei von Akko nimmt einen israelischen Demonstranten fest. (© Foto: AFP)
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Am Samstag kurz nach Sonnenuntergang begannen Jugendlichen beider Bevölkerungsgruppen erneut, Steine auf Geschäfte und Wohnungen der jeweils anderen Seite zu werfen.
Nach Polizeiangaben wurde das Wohnhaus einer arabischen Familie in Brand gesetzt. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Flammen. Schon in der Nacht zum Samstag hatten jüdische Jugendliche zwei Wohnungen von Arabern angezündet. Seit Freitagabend wurden bei den Unruhen mindestens vier Menschen leicht verletzt. Die Polizei nahm zudem zwölf Randalierer fest.
Die seit Jahren schwersten Zusammenstöße zwischen Jugendlichen beider Bevölkerungsgruppen waren am Mittwochabend nach Beginn des höchsten jüdischen Feiertages Jom Kippur ausgebrochen, als ein Araber mit seinem Auto in ein vorwiegend von Juden bewohntes Viertel fuhr. Jüdische Einwohner hatten daraufhin sein Auto mit Steinen beworfen.
Am Jom Kippur ruht in Israel der gesamte Verkehr. Am Mittwoch und am Donnerstag richteten vor allem arabische Randalierer erheblichen Sachschaden an. Rund 100 Fahrzeuge und 40 Geschäfte von jüdischen Bürgern wurden zerstört.
Nach den Wohnungsbränden in der Nacht zum Samstag nahm die israelische Polizei vier Verdächtige fest. Zwei von ihnen waren Minderjährige und wurden wenig später freigelassen. Nach ersten Ermittlungen wurde das Feuer am Samstagabend durch eine Brandflasche verursacht.
Wie schon am Vortag blockierten Sicherheitskräfte am Samstagabend stundenlang eine Zufahrt zur Stadt am Mittelmeer, um eine Ausweitung der Krawalle zu verhindern. Nach Medienangaben wurden seit Mittwoch über 30 Randalierer festgenommen. Ein Großteil von ihnen war noch am Samstag in Polizeigewahrsam.
Führende Politiker fürchten offenbar mittlerweile einen Flächenbrand und ein Übergreifen auf andere Städte. In Israel stellen arabischstämmige Bürger rund ein Fünftel der Bevölkerung.
Der noch amtierende Ministerpräsident Ehud Olmert und andere Politiker haben die Bevölkerungsgruppen zur Ruhe aufgerufen. Zuletzt besuchte Außenministerin Zipi Livni am Freitag die Stadt und rief zur Gemeinsamkeit auf. "Wir müssen uns jetzt umarmen", appellierte die aussichtsreiche Kandidatin für das Amt des Regierungschefs an die Bürger Akkos.
Die mittelalterliche Kreuzfahrerstadt am Mittelmeer ist eigentlich bekannt als Stadt des friedlichen Zusammenlebens der Religionen in Israel. In der Stadt, die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde, lebten arabische und jüdische Israelis in den letzten Jahren weitgehend friedlich nebeneinander; Synagogen, christliche Kirchen und Moscheen stehen hier auf engem Raum nebeneinander.
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(dpa/Reuters/ssc/cmat)
Müll am Fluss
Das war jetzt aber schon ein bissl schwach, gell! Naja, mehr erwartet man eh nicht!
"Sowas passiert nunmal in multiethnischen Gesellschaften. "
Was mich wahnsinnig interessieren würde, wie sähe denn ihre "Lösung" für multiethnische Gesellschaften aus? Etnische Säuberung?
Wann bekommt man das je zu hören, wenn Leute sachlich auf dem Holzweg sind? Dinge die falsch sind, kann man ja immer so schlecht beweisen. :-)
Mir fällt es ein wenig schwer ihrem Pippi-Langstrumpf-Lied eine sachliche Komponente zu entnehmen. Was genau stört sie denn so an meinem Beitrag? Dass die Serben meinten, andere unterdrücken zu können? Dass die Iren gegen die britische Besatzung Irlands waren? Oder was?
""Ich mach' mir die Welt,
Widdewidde wie sie mir gefällt"
LOL, tolles "Argument", wie wäre es mit wirklichen Argumenten-Gegenargumenten?.
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