Blutiger Höhepunkt der Gewalt: Bei Anschlägen im Irak sind am Dienstag mindestens 60 Menschen getötet und Dutzende Personen verletzt worden.
Bei den blutigsten Anschlägen seit Wochen sind im Irak mehr als 60 Menschen getötet worden. Allein in der Provinzhauptstadt Bakuba riss ein Selbstmordattentäter am Dienstag mindestens 40 Menschen mit in den Tod. Nach Angaben von Augenzeugen und Polizisten wurden mehr als 60 weitere Menschen verletzt, als der Angreifer die Autobombe an einer Straßensperre von Polizei und Armee im Stadtzentrum zündete.
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Oberbefehlshaber in einem von Anschlägen erschütterten Land: General David Petraeus. (© Foto: AP)
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Die Straßensperre war vor einem Gebäudekomplex errichtet worden, in dem sich unter anderem das Gericht der Provinz Dijala sowie die Provinzverwaltung befinden. Dijala ist schon seit einigen Monaten neben Bagdad die Provinz, in der sich am häufigsten Terroranschläge ereignen.
In der westlichen Anbar-Provinz, die durch einen Pakt zwischen der US-Armee und sunnitischen Stammesführern im vergangenen Jahr sicherer geworden war, explodierte eine Autobombe vor einem Restaurant. Nach Angaben des Innenministeriums kamen bei dem Anschlag in der Stadt Ramadi 13 Menschen ums Leben. 16 Iraker erlitten Verletzungen. Der Nachrichtensender Al-Arabija berichtete, eine weitere Explosion in Bagdad habe zwei Menschen das Leben gekostet.
Aus Sicherheitskreisen hieß es, in der nördlichen Stadt Mossul hätten Terroristen ein Haus gestürmt und einen Mann und drei Frauen getötet. Andernorts hätten Unbekannte in der Stadt eine Anwältin und ihre Schwester aus einem Auto heraus erschossen.
Regierungschef Nuri al-Maliki reiste unterdessen nach Brüssel. Nach Angaben aus Regierungskreisen wurde Al-Maliki von mehreren Ministern begleitet, darunter auch Ölminister Hussein al- Schahristani. Dem Vernehmen nach will die Delegation während ihres Besuches in Brüssel auch über europäische Investitionen in die irakische Ölindustrie sprechen.
Am Vortag waren bei einem Sprengstoffanschlag im Irak mindestens zehn kurdische Soldaten getötet worden. Die US-Armee berichtete am Dienstag, neben einem Truppentransporter der irakischen Armee sei am Montag in der nordwestlichen Provinz Ninive eine Bombe detoniert. Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak sprach von zwölf Todesopfern und zwei Verletzten. Die Soldaten gehörten einer Armee-Einheit an, die aus ehemaligen Kämpfern kurdischer Parteimilizen besteht.
In der Stadt Tel Afar im Norden sprengte sich den Angaben zufolge am Montag während einer Trauerfeier für einen zwei Tage zuvor getöteten Soldaten ein Selbstmordattentäter in die Luft. Er riss drei Menschen mit in den Tod. 30 Trauergäste erlitten Verletzungen.
Die US-Armee berichtete weiter, Aufständische hätten am Montag in Bagdad und in der Provinz Salaheddin jeweils einen amerikanischen Soldaten getötet. Ein US-Soldat sei bereits am Samstag in Bagdad durch einen Sprengstoffangriff ums Leben gekommen.
(dpa/beu)
Müll am Fluss
Wenn ja, dann war es offenkundig das Ziel des Überfalls, nicht nur den ölreichen Irak, sondern die ganze Gegend, soweit sie sich noch im Machtbereich der Ureinwohner befindet, zu destabilisieren, um an die Rohstoffquellen zu kommen und gleichzeitig Israel die Besetzung ganz Palästinas vollenden zu lassen!
Diese Ziele sind in Kürze erreicht; es fehlt nur noch der IRAN-Überfall, den derisraelische Insider ZEV CHAFETS in der NYT vom 13.d.Mts. für Mai in Aussicht stellt.
Vermutlich als das ganz besondere Geschenk zum 60. Jahrestag der Gründung Israels!
Bei "Selbstverteidigung" hätten die Soldaten der US-Armee ihre Waffen eingesetzt. Die schlkichte US-Militärpropaganda haben wir seit Jahren zu schlucken und darüber hinaus müssen wir hören, dass sich der geplante Abzug der US-Truppen aus dem Irak weiter verzögern wird (bis zum militärischen Sieg?). - Nach der Beseitigung des bösen Saddam gibt es noch immer viele weitere Böse. Und das Böse, das sind die anderen!
...äh nein das war die Rente oder doch nicht?