Der Bundesnachrichtendienst ist vor dem Bundesverwaltungsgericht unterlegen. Die Schlapphüte müssen ihre Kenntnisse dem observierten Redakteur Andreas Förster offen legen - eine Grundsatzentscheidung.
Das Bundesverwaltungsgericht hat am Mittwoch einen weitreichenden Entschluss veröffentlicht. Die Leipziger Richter entschieden, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) dem Journalisten Andreas Förster von der Berliner Zeitung Akteneinsicht gewähren muss. Damit hatte die Klage des Redakteurs Erfolg (Az: 6 A 2.07).
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Förster hatte Anfang November 2005 über die Beschattung von Journalisten durch den BND berichtet. Andere Medien griffen das Thema auf und berichteten, dass der BND auch Journalisten als Quellen nutze. Ein vom Bundestag in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigte dies. Im Frühsommer 2006 bestätigte zudem ein Journalist aus Leipzig, dem BND gegen Entgelt Informationen über Förster gegeben zu haben.
Daraufhin begehrte Förster beim BND Informationen darüber, "welche Informationen und Daten Sie über mich gespeichert haben". Der Geheimdienst gab Auskunft über seine elektronischen Daten, nicht aber über den Inhalt der Papier-Akte. Dazu sei er nicht verpflichtet. Eine Geheimhaltung im öffentlichen Interesse, die das Gesetz ausdrücklich zulässt, machte der BND dagegen nicht geltend.
Das Bundesverwaltungsgericht gab nun der Klage Försters auf vollständige Auskunft statt: Zwar spreche das Gesetz nur von der Auskunft über "gespeicherte Daten". Mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte und informationelle Selbstbestimmung der Bürger sei dies aber weit zu fassen. Verfassungskonform ausgelegt gehörten daher auch Daten dazu, "die in Akten enthalten sind, ohne elektronisch gespeichert zu sein".
Einem im Mai 2006 veröffentlichten Gutachten zufolge war die Bespitzelung rechtswidrig. Der BND lehnte es dennoch ab, dem Redakteur Förster Akteneinsicht zu gewähren.
(dpa/AFP/odg)
Kapitalabzug aus Südeuropa
Ich empfehle Ihnen Kuba oder Nordkorea vielleicht auch China oder Vietnam
auf jedenfall ist die BRD nicht das richtige Land für Sie.
Gibt wirklich freiere und sozialere Länder in dieser Welt, also nicht aufhalten lassen,
Koffer packen und ab........
alle bürger klein und groß, schlau und dumm, faul und fleissig zu
bevormunden
bespitzeln
bestehlen
Wetten? Diese Unterlagen sind plötzlich nicht mehr auffindbar, gestohlen, gelöscht, verbummelt ...
die gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wird. Wir zahlen wahrscheinlich nur noch Steuern um den überwachungsapparat zu finanzieren, den der Staat zur Ausbeutung der eigenen Bevölkerung braucht.