Auf die Trauerminuten für die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 folgte lautstarker Protest: Tausende New Yorker gingen auf die Straßen, um für oder gegen den geplanten Bau einer Moschee in der Nähe zum Ground Zero zu demonstrieren - insgesamt beteiligten sich offiziellen Angaben zufolge fast 4000 Menschen auf den Kundgebungen.   

Der Streit schwelt schon seit Wochen. Die Befürworter sehen in dem Islam-Zentrum eine Möglichkeit dafür, dass die Religionsgemeinschaften in der Stadt näher zusammenrücken. Die Gegner meinen, dass das Gedenken an die Anschlagsopfer beschädigt wird.

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11. September 2010, 17:30 2010-09-11 17:30:20  © sueddeutsche.de/dpa/Reuters/AFP/apn/beu/jab/kat/mel