Die Zahl der Geburten ist 2008 in Deutschland doch wieder zurückgegangen - dem will Familienministerin von der Leyen jetzt entgegensteuern.
Angesichts des Geburtenrückgangs hat Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) eine entschlossene Umsetzung von Erleichterungen für junge Familien gefordert. "Hier müssen wir einfach noch besser werden", sagte von der Leyen in Berlin laut einer Mitteilung.
Bild vergrößern
Im letzten Quartal 2008 sind die Geburten in Deutschland wieder zurückgegangen. (© Foto: AP)
Anzeige
Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts wurden 2008 rund 675.000 Babys geboren - rund 8000 weniger als 2007. Im Februar war die Ministerin bei der Vorstellung des Familienreports zuversichtlich von wieder mehr Geburten ausgegangen.
"Den ungewöhnlichen Einbruch der Geburtenzahlen im letzten Quartal 2008 hat niemand vorausgesehen", sagte sie nun. "Der Anstieg 2007 bis September 2008 und der anschließende Rückgang zeigen, was der Mut zu Kindern für ein zartes Pflänzchen ist."
Junge Familien bräuchten gezielte Hilfen wie das Elterngeld, verständnisvolle Arbeitgeber und eine gute Kinderbetreuung. "Erst alles zusammen macht Mut", sagte die Ministerin.
Entscheidend seien die Jahre bis 2013. Mit dem beschlossenen Kinderförderungsgesetz gibt es von 2013 an einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kita oder bei einer Tagesmutter. Das Betreuungsangebot muss deshalb auf 750.000 Plätze verdreifacht werden.
Bildungsforscher hatten sich bereits im Februar zurückhaltend gezeigt und betont, Familienpolitik wirke sich nur langfristig aus. Von der Leyen forderte die Arbeitgeber auf, gerade in Krisenzeiten ihre Fachkräfte nicht in andere Länder ziehen zu lassen, wo die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf schon Alltag sei.
Zoff im Bundesgerichtshof: Eine Personalie führt zu heftigen Verwerfungen – die Akte Karlsruhe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/gdo/bosw)
Lohnzettel auf Facebook
Parteispender 2010
Putin, der "Alpha-Rüde"
Politiker und ihre Pannen
Die Familienpolitik ist doch ein Treppenwitz, wie so manches Andere leider auch. Gäbe es eine Abwrackprämie für gescheiterte Politiker, wir könnten uns dumm und dämlich verdienen.
Eine gute Familienpolitik besteht eben nicht nur aus der Erhöhung von Kindergeld und vielen Phrasen.
Ich erinnere mich noch an meine Kindheit. Meine Mutter war für mich da, sie musste nicht arbeiten gehen. Meine Mutter hatte Zeit für mich, und mein Vater einen Beruf, den er ein Arbeitsleben lang ausübte (heute haben wir keinen Beruf mehr sondern Jobs.....). Heute gehört es dazu, dass Mütter schnell wieder in den Berufsalltag integriert werden. Und viele Mütter finden das auch noch schick, weil Kinder alleine ist ja nicht alles, Frau will sich ja auch beweisen und Anerkennung erhalten, und...und....überhaupt.
Wie schön wäre es doch, wenn Mütter einfach Mütter sein könnten. Aber das wäre in unserer digitalisierten Überholspurwelt ja nicht mehr angemessen. Ich wünsche mir jedenfalls Entschleunigung statt Überholspur.
Hilfen für Familien werden seit den 50-er-Jahren gefordert und nie ist etwas geschehen. Insofern ist die Forderung von Frau von der Leyen bei aller Sympatie wirkungslos und wertlos und nährt nur die falsche Ansicht, der Bürger hätte indiesem System irgendetwas zu sagen.
Das ist doch auch ganz entzückend, ein typischer Ursula. Die SZ schrieb:
"Gewalt bei der Erziehung ist für Eltern tabu
7052_20886666_thumbnail
Berlin (dpa) - Gewalt bei der Erziehung ist laut einer Studie für Eltern heute tabu. «Die Ohrfeige ist out, bei Konflikten wird geschimpft, aber es wird nicht mehr körperlich gezüchtigt», sagte Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Mittwoch im ZDF-«Morgenmagazin».
Sie präsentierte erste Ergebnisse des «Generationen-Barometers 2009», das am Mittag in Berlin vorgestellt wird. Bei den Erziehungsstilen habe sich eine Menge geändert. Laut der Studie des Allensbacher Instituts für Demoskopie werde mehr geredet und den Kindern mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Außerdem habe sich die Erziehung von Jungen und Mädchen angeglichen.
«Das sind alles Dinge, die im Prinzip positiv sind», sagte von der Leyen. Sie meisten Eltern sagten heute, Erziehung sei bereichernd, aber anstrengend. Viele Eltern machten sich jedoch Sorgen, dass ihre Kinder zu viel fernsehen und vor dem Computer sitzen, sich zu wenig bewegen und zu fett essen. Die meisten Eltern wünschten sich außerdem mehr Erziehungshilfe in den Schulen. Der Zusammenhalt in der eigenen Familie sei nach Ansicht von 80 Prozent der Deutschen gewachsen.
© sueddeutsche.de - erschienen am 08.04.2009 um 10:08 Uhr "
Die Politiker sind unfähig, handlungsunfähig und "haben fertig". Sie wollen es nur noch immer nicht wahrhaben.
- Schauen wir mal auf die hier diskutierte vielfache Mutter aus dem gerade auch finanziell mehr als abgesättigten Bildungsbürgertum, die landein, landab durch die Talkshows reist, um uns das Erfolgsmärchen von Mutter Ursula, der zauberhaften Identifikationsfigur für jedefrau zu erzählen. Immer wieder und nie müde werdend, stimmt sie das Lied "Ihr Kinderlein kommet" an und bettet es mit warmer, vor antrainierter Pseudoempathie nur so tropfender Sirupstimme in ihr Friedefreudeeierkuchen- Steckkissen, getragen von der tiefen Zuversicht, dass sich in diesem alsbald der Nachwuchs nicht wird bewegen dürfen und sich von Anfang an den Bedürfnissen des Marktes anzupassen hat.
Tja, aber was macht jederfrau? Die Undankbare verweigert sich ganz einfach dem Gebärverlangen der Superministerin. Und die paar Bestverdienenden nahmen die 1800.- im Monat, die nur ihnen, aber nicht dem gemeinen Gebärweibvolk zustehen, mal eben so mit und haben dann auch gleich wieder die Nase voll vom Kinderkriegen und dem Danach, denn Kitzbühl, Sylt und die Bahamas rufen und der Schönheitschirurg will ja schließlich auch bezahlt werden. Der dazu passende Mann aber bestellt noch schnell zwei Neuwagen und so kann man hurtig die Abwrackprämien dafür abgreifen. Ich doch Ehrensache - es geht nun mal nichts über unsrer wunderbares Wertesystem. Das hat es schließlich verdient, erhalten zu bleiben.
vdL´s wahrer Plan:
Wir sorgen dafür, dass die Menschen so verarmen, dass sie sich keine Verhütungsmittel mehr leisten können.
2010 sind wir bestimmt so weit.
vdL´s Agenda 2010 sozusagen..
Paging