Europa hat Gaza der radikalen Hamas als Beute überlassen. Jetzt versucht sich die EU ungeschickt als Friedensstifter - doch ihr Plan könnte aufgehen.
Selten wirkte Europas Außenpolitik so erbärmlich wie beim Versuch, den gegenwärtigen Gaza-Krieg zu beenden. Wer da alles im Nahen Osten mit Diplomatenpass herumreist, um im Namen der EU zu sprechen, ist kaum zu überblicken. Israels Regierung dürfte die Kakophonie recht sein, weil so kein politischer Druck entsteht. Zur anderen Kriegspartei, der Hamas, hat die EU ohnehin keine Kanäle. Die radikalen Islamisten gelten ihr als politische Parias, da kann man schlecht Vermittler sein.
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Vermittelen à la EU:Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, Palestinienser- Präsident Mahmoud Abbas, EU-Chefdiplomat Javier Solana, der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg und EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner (von links nach rechts, für großes Bild auf die Lupe klicken) auf einer Pressekonferenz vor wenigen Tagen in Ramallah. (© Foto: dpa)
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Ohne die Hamas, deren Strukturen Israel mit dem Krieg so gern zerstören würde, aber wird in diesem Krieg kein Frieden zu machen sein. Deshalb hat auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy das Richtige getan, als er seine diplomatische Offensive in Damaskus begann.
Auch der EU-Außenbeauftragte Javier Solana war dabei, aber das fiel kaum auf, weil Sarkozy gern alle überstrahlt. Man wird den Franzosen dafür schelten - er macht sich eben wieder wichtig. Aber in diesem Fall tat Sarkozy das Rechte, indem er dort vorsprach, wo die Paten der Hamas sitzen. Syrien hat kein Interesse an neuen Spannungen mit Israel, und die Hamas ist für Damaskus nur eine Karte im nahöstlichen Pokerspiel - weshalb man im eigenen Land radikale Islamisten gar nicht erst groß werden lässt.
Auch für den Geschmack anderer arabischer Staaten ist die Hamas schon zu mächtig geworden. Die Vorstellung, die Islamisten könnten aus diesem Krieg - wie die libanesische Hisbollah 2006 - gar gestärkt hervorgehen, ist nicht nur für Ägypten ein Horrorszenario. Deshalb hat der französisch-ägyptische Vorschlag noch die besten Chancen, zu einem Waffenstillstand zu führen, auch wenn Hamas-Vertreter erst einmal brüsk abwinkten.
Als Sarkozy mit einem frühen Trommelwirbel schon vom Frieden sprach, war das zwar verfrüht. Trotzdem wird beiden Kriegsparteien letztlich nichts anderes übrig bleiben, als die Grundzüge des Plans zu akzeptieren, der die Kontrolle der Gaza-Zugänge in die Hand einer internationalen Truppe legen würde. Die Hamas muss nachgeben, weil sie politisch überleben will, und dies nur geht, wenn 1,5 Millionen Menschen im Gefängnis Gaza nicht verhungern. Und Israel wird dem Plan zustimmen müssen, weil es Gaza zwar zerbomben kann, der abgetauchten Hamas-Führer so aber nicht habhaft wird.
Für die Palästinenser ist dies alles eine Tragödie. Niemand weiß, ob die Hamas am Ende, wenn alle Toten gezählt sind, noch mehr frustrierte junge Kämpfer finden wird. Dass die Islamisten so stark geworden sind, daran sind auch ihre Gegner schuld: Jene Palästinenser, die mehr an ihre eigenen Taschen dachten als an ihre armseligen Brüder; Israel, das sich nicht ernsthaft für einen Palästinenserstaat einsetzte; und Europa, das sich seit dem Wahlsieg der Hamas 2006 in einen Boykott flüchtete und so Gaza allein den Radikalen und ihren Paten als Beute überließ. Wer sich aber wegduckt, der kann nicht Friedensstifter spielen.
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(SZ vom 09.01.2009/woja)
Russland unter Putin
Dann lesen sie doch mal, was jüdische Rabbis zu diesem Thema zu sagen haben:
"Orthodox Jews the world over, are saddened by the hysteria which has greeted the recent stated desire of the Iranian President Mahmoud Ahmadinejad, to see a world free of Zionism. This desire is nothing more than a yearning for a better, more peaceful world. It is a hope that with the elimination of Zionism, Jews and Muslims will live in harmony as they have throughout the ages, in Palestine and throughout the world.
It is a dangerous distortion, to see the Presidents words, as indicative of anti-Jewish sentiments. The President was simply re-stating the beliefs and statements of Ayatollah Khomeini, who always emphasized and practiced the respect and protection of Jews and Judaism. The political ideology of Zionism alone was rejected. President Ahmadinejad stressed this distinction by referring only to Zionism, not Judaism or the Jewish people, regardless of whether they reside in Palestine or else were. "
Der Rest steht hier: www.nkusa.org/activities/statements/2005Oct28Iran.cfm
"Er will natuerlich nur "Umsiedeln", das wollte aber auch Hitler Anfangs."
Sie müssen gar nicht Hitler bemühen, bleiben Sie doch einfach beim Thema und bei Israel. Wollen Sie A. ernsthaft vorwerfen, dass er *das selbe* vorschlägt wie es Israel in der Vergangenheit bereits praktiziert hat und wie es israelische Politiker auch heute fordern?
"Israel: Kadima-Partei möchte Araber umsiedeln
Bei einer Fragestunde äußerte die Vorsitzende der Kadima, Zipi Livni, das Vorhaben, israelische Araber nach der Gründung des Staates "Palästina" dorthin umzusiedeln."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,596206,00.html
Peinlich, peinlich .... aber Hauptsache mal wieder Hitler bemüht, gelle?
Das Sie verleugnen das Ahmadinedschad zur Zerstoerung Israels aufruft ist hoffentlich nur als Scherz gemeint, Hier ein weiterer Beleg:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,381752,00.html
Googlen Sie mal weiter.
Er will natuerlich nur "Umsiedeln", das wollte aber auch Hitler Anfangs.
Und wenn sie nicht gestorben sind, verbreiten sie ihre Märchen über die Ahmadinedjad Rede noch weiter..,....
Die SZ hat in eine Artikel bestätigt, dass A. das definitiv NICHT gesagt hat. Er sprach vom zinistischen Regime das Jerusalem besetzt hält und aus den Seiten der Geschichte verschwinden soll. Sie verstehen: "REGIMECHANGE" ein Anliegen, dass gerade Israel und die USA im ganzen Nahen Osten propagieren und das daher auch in Israel gefordert werden darf. Regimechange ist nicht gleich Auslöschung eines Volkes!
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat zur Zerstörung Israels aufgerufen. "Israel muss von der Landkarte getilgt werden", sagte er der amtlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge bei einer Konferenz mit dem Titel "Die Welt ohne Zionismus". "Die islamische Welt wird ihren historischen Feind nicht in ihrer Mitte leben lassen."
Eine neue Welle palästinensischer Anschläge werde "dieses Brandmal auslöschen".
Die Hamas sind nur die Handlanger Irans.
http://www.stern.de/politik/ausland/:Iran-Pr%E4sident-Zerst%F6rung-Israels/548408.html
Paging