Israel will keine offizielle Komission zur Aufarbeitung des Gaza-Kriegs vor einem Jahr einrichten. Das Land handelt gegen die Empfehlung der UN - der Vorwurf des Kriegsverbrechens bleibt bestehen.
Israel will keine offizielle Untersuchung des Gaza-Kriegs vor einem Jahr anordnen. Diaspora-Minister Juli Edelstein wies damit eine zentrale Forderung in dem Untersuchungsbericht des südafrikanischen Richters Goldstone zurück.
Der Gaza-Krieg schwelte zum Jahreswechsel 2008/2009. Ohne offizielle Untersuchung bleibt weiterhin im Dunkeln, ob es dabei zu Kriegsverbrechen kam. (© Foto: ap)
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Goldstone hatte Israel und der Palästinenserorganisation Hamas Kriegsverbrechen während der dreiwöchigen Offensive vor einem Jahr vorgeworfen. In seinem Bericht waren Israel und Hamas aufgefordert worden, binnen drei Monaten Untersuchungen der Vorwürfe einzuleiten. Seit Veröffentlichung des Berichts im September hatten die Verienten Nationen dann beide Parteien gedrängt, glaubwürdige Prüfungen der Vorfälle zu unternehmen.
"Es besteht nicht die Absicht eine Untersuchungskomission einzurichten", sagte Edelstein jedoch laut Medienberichten. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte am Montag die Schaffung einer Untersuchungskomission angeordnet. Sie soll überprüfen, ob die Empfehlungen des Goldstone-Berichts umgesetzt wurden. Außerdem soll sie feststellen, ob auch die Pälastinenserbehörde handeln muss, obwohl sie nicht an den bewaffneten Auseinadersetzungen beteiligt war.
Minister Edelstein hält sich gegenwärtig in New York auf, wo er UN-Repräsentanten eine offizielle Antwort Israels auf den Goldstone-Bericht übergeben wollte. "Auf Anfrage der Vereinten Nationen übermittelt Israel ein Dokument, das Antworten auf sehr spezifische Vorwürfe enthält", sagte Edelstein. Nach israelischen Medienberichten ist die Übergabe am Donnerstag geplant. Die israelische Armee hat mehrere Vorfälle während des Kriegs untersucht, bei dem etwa 1.400 Palästinenser und 13 Israelis getötet wurden. Es gab jedoch keine Untersuchung durch eine unabhängige Komission. In Israel wurde eine heftige interne Debatte darüber geführt, ob eine solche Komission gebildet werden sollte.
Der Goldstone-Bericht spricht sich dafür aus, die Vorwürfe vor den internationalen Gerichtshof in Den Haag zu bringen, sollten beide Seiten keine ernsthaften Untersuchungen einleiten. Israel sieht die Offensive im Gazastreifen als reine Selbstverteidigung gegen den jahrelangen Raketenbeschuss seiner Grenzorte durch militante Palästinenser. Daher weißt das Land die Vorwürfe von Kriegsverbrechen vehement zurück.
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(dpa/lmne/bica)
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Sie haben natürlich recht. Ich kann Ihre Aussagen voll unterstreichen !
An rolfschmid:@, Der Leserbrief von ihnen ist gut,nur von der Wahrheit will man hier nicht viel wissen. Das wir U-Boote und andere Waffen an Israel liefern muessen,hat viele Ursachen. Wir sind Abhaengig von den wuenschen der AIPEK und anderen Logen,sie bestimmen die Politk des Westens. Auch muessen wir die Waffen kostenlos liefern,als Dank werden dann unsere Korvetten im Mittelmeer von der Israelischen Luftwaffe bedroht. Auch gibt es da die Geschichte von dem US Schiff Librty 1967,das von Israel beschossen wurde und die US Navy durfte nicht eingreifen,solche Freunde braucht das Land. Aber wie schon andere Leser schrieben,Frau Kanzlerin ist Mitglied bei den Bilderbergern und deren Politik muss sie ausfuehren,Fazit ist sie ist nicht vom Bundestag Vereidigt worden ? ( Zum wohle des deutschen Volkes )
Ich muss Ihnen in zwei Punkten widersprechen:
1. Sie schrieben "Die ganze Welt hat zugesehen...." und DAS kann nicht ganz stimmen, denn Frau Bundeskanzler Merkel KANN NICHT "zugesehen" haben, weil sie das Kriegsverbrechen damals ausdrücklich rechtfertigte und bis heute davon nicht abgerückt ist!
2. Es gibt nicht nur "einen Finanzier USA", sondern auch einen "Finanzier Deutschland", das nicht nur noch immer viel Geld spendiert, sondern auch -kostenlose- U-Boote und in Kürze vermutlich auch Fregatten!
DAS weiss "die ganze Welt" und wundert bis ärgert sich darüber, ABER unserere allseits hoch gelobte und sogar wiedergewählte Frau Bundeskanzler Merkel schert sich nicht einen Deut darum!
Soll man sich denn selbst verhaften ?
Paging