Im Kampf gegen den Waffenschmuggel hat Paris eine Fregatte vor die Küste des Gaza-Streifens entsandt. Zugleich fordert Paris die Grenzöffnung in Rafah.
Frankreich schickt zur Unterstützung der Waffenruhe eine Fregatte vor die Küste des Gazastreifens.
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Die mit Hubschraubern ausgestatte Mannschaft werde in internationalen Gewässern patrouillieren und solle einen Waffenschmuggel in das Palästinenser-Gebiet unterbinden, teilte das Präsidialamt am Freitag mit. Der Einsatz werde in Abstimmung mit Israel und Ägypten ausgeführt.
Kontrolle des Grenzübergangs in Rafah
Für einen dauerhaften Waffenstillstand sei ein vollständiger Stopp des Waffenschmuggels Voraussetzung, hieß es in der Erklärung. Zudem seien weitere Hilfslieferungen und eine ständige Öffnung der Grenzen des Küstengebiets nötig.
Der Präsidentenpalast erklärte, Präsident Nicolas Sarkozy habe seinen Außenminister und seinen Verteidigungsminister gebeten, "unverzüglich eine enge Abstimmung mit den Vereinigten Staaten und den europäischen Partnern vorzunehmen, um ergänzende Maßnahmen im Kampf gegen den Waffenschmuggel auf dem See- und dem Landwege vorzuschlagen".
Zugleich rief er zu einer schnellen Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah zu Ägypten auf. Frankreich sei bereit, sich in vollem Umfang an einer europäischen Kontrolle des Übergangs zu beteiligen.
Israel hatte ein Ende des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen zur Bedingung dafür gemacht, dass die am vergangenen Wochenende erklärte Waffenruhe dauerhaft gilt.
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(Reuters/dpa/cag)
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