Obama setzt auf Bushs Verteidigungsminister Robert Gates. Der wiederum hat sich nun hinter die Irak-Pläne des designierten Präsidenten gestellt.
Der alte und neue US-Verteidigungsminister Robert Gates hat seine volle Unterstützung für den Irak-Abzugsplan des designierten Präsidenten Barack Obama geäußert. Die Situation im Irak habe sich geändert, sagte Gates am Dienstag mit Blick auf die verbesserte Sicherheitslage und das jüngste Stationierungsabkommen mit dem Irak, demzufolge die US-Streitkräfte bis Ende Juni 2009 alle bevölkerten Gebiete verlassen haben sollen.
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Neuer und alter US-Verteidigungsminister Robert Gates. (© Foto: Reuters)
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Obama, der einen Abzug innerhalb von 16 Monaten will, habe versichert, dass er "verantwortungsvoll" verfahren und den Kommandeuren vor Ort zuhören wolle, sagte Gates. Das würde er "unterschreiben".
Der Pentagonchef räumte außerdem der Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers Guantánamo Bay Priorität in seiner nächsten Amtszeit ein. Dies sei trotz Schwierigkeiten möglich, bedürfe aber gesetzlicher Schritte, sagte er. In dem Lager werden zurzeit noch etwa 250 mutmaßliche Terroristen festgehalten.
Obama hatte am Montag bekanntgegeben, dass Gates nach dem Präsidentenwechsel am 20. Januar im Amt bleibt. Der Pentagonchef, der den Posten unter dem republikanischen Präsidenten George W. Bush Ende 2006 übernommen hatte, sagte am Dienstag dazu, dass es keinen Zeitrahmen für seine neue Amtszeit gebe. Es handele sich um eine "offene" Verpflichtung. Gates sagte auf Fragen, er sei zwar kein Mitglied der republikanischen Partei, stufe sich aber selbst als Republikaner ein.
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(dpa/hai)
Russland unter Putin
Tja ja, was aber hier offenbar ganz bewust verheimlicht wird zum Thema Abzug, im Irak gibt es mittlerweile 16 sogenannte "Mainbases", riesige HAuptbasen mit mehreren Tausend Mann Besatzung und diese sollen dauerhaft besetzt bleiben, was bedeuten würde das jenseits der Abzugspropaganda mehrere Zehntausend GI´s dauerhaft im Irak bleiben sollen um das Land weiter zu kontrollieren, bzw. dessen Bodenschätze, damit die Invasion und bisherige Okkupation nicht umsonst gewesen sind, incl. des horrenden "Preises2 von bisher knap 1.000 Mrd. US$ Kriegskosten, 4.500 toten und 35.000 Verwundeten GI´s