G-7 Hendricks bedauert Trumps Blockadehaltung zum Klimaschutz

Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) wünscht sich von Donald Trump ein Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen.

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  • Auf dem G-7-Gipfeltreffen hätten sich sechs der sieben Staaten "klar für Wohlstand durch Klimaschutz entschieden", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) der Welt am Sonntag - nur die USA nicht.
  • Donald Trump hatte im Wahlkampf den Ausstieg seines Landes aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt, sich nach der Amtsübernahme aber nicht auf Details festgelegt.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bedauert die Blockadehaltung zur Klimapolitik von US-Präsident Donald Trump auf dem G-7-Gipfel in Italien. Sechs der G-7-Staaten hätten sich "klar für Wohlstand durch Klimaschutz entschieden", sagte Hendricks der Welt am Sonntag. Die großen Industrienationen sind jedoch mit dem Versuch gescheitert, dem US-Präsidenten ein Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzvertrag abzuringen.

"Natürlich wäre es gut gewesen, wenn auch die USA jetzt schon mitgemacht hätten", fügte die Ministerin hinzu. Sie äußerte allerdings die Hoffnung, dass Trump noch einlenken werde. "Hoffentlich trifft er die richtige Entscheidung für die Menschen in seinem Land", sagte sie. Der Rest der Welt werde jedenfalls "klar auf Zukunftskurs bleiben".

Trump kündigte am Ende des Gipfeltreffens auf Twitter an, seine endgültige Entscheidung dazu in der kommenden Woche zu treffen.

Das Klimaabkommen von 2015 gilt als Meilenstein. Es sieht vor, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und die Erderwärmung zu begrenzen. Trump hingegen fürchtet, dass die geplanten Treibhausgasreduktionen der US-Wirtschaft schaden könnten. Er hatte im Wahlkampf den Ausstieg der USA aus dem Abkommen angekündigt, sich nach seiner Amtsübernahme aber nicht auf Details festgelegt. Eine Abkehr der USA als zweitgrößter Verursacher von Treibhausgasen nach China könnte ein fatales Signal sein - und die internationalen Bemühungen zum Klimaschutz weit zurückwerfen.

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