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G-8-Gipfel – Der Leidgeprüfte
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Schwer angeschlagen kommt Gordon Brown zum Gipfel nach L'Aquila. Für den britischen Premier bedeutet der Gipfel-Besuch eine kurze Ruhepause vom innenpolitischen Druck der letzten Wochen. Nach der Affäre um den Missbrauch der Spesenregelungen durch britische Parlamentarier traten innerhalb weniger Tage mehrere Kabinettsmitglieder zurück. Die Regierung Brown stand kurzzeitig vor dem Ende. Dazu kam eine empfindliche Wahlniederlage seiner Labour-Partei bei den Kommunal- und Europawahlen. In den Tagen vor dem G-8-Gipfel gab es wieder Ärger für Browns Regierung: Ein verurteilter Terrorist erhob Foltervorwürfe gegen den Geheimdienst.
Vor allem beim Thema Iran wird Brown bei den Beratungen eine wichtige Rolle spielen. Während der Proteste gegen das Ergebnis der dortigen Parlamentswahl kam es zu Spannungen zwischen Teheran und London. Nach der Verhaftung mehrerer Mitarbeiter der britischen Botschaft forderte Brown von der EU, alle ihre Botschafter aus Iran abzuziehen.
Foto: AP
(sueddeutsche.de/dpa/jab/cmat)
8. Juli 2009, 09:43 2009-07-08 09:43:00