Eine Woche vor den Kommunalwahlen in Frankreich steht Nicolas Sarkozy in Umfragen richtig schlecht da. Grund dafür ist auch sein Privatleben.
In einer Erhebung haben 59 Prozent der Befragten eine schlechte Meinung von dem Staatschef, wie die Tageszeitung Libération am Montag berichtete. Nur noch 37 Prozent haben demnach eine gute Meinung von Sarkozy, vier Prozentpunkte weniger als vor einem Monat.
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Die Umfragewerte des Präsidenten sinken seit Monaten, nachdem er in den ersten Monaten nach seinem Amtsantritt im Mai noch auf Zustimmungswerte von 67 Prozent kam.
Immer beliebter wird dagegen Regierungschef François Fillon, von dem mehr als die Hälfte der Befragten eine gute Meinung haben. 53 Prozent äußerten sich positiv über den Premierminister; das waren sechs Prozentpunkte mehr als zuletzt. An der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts LH2 nahmen am Wochenende 1004 Erwachsene teil.
Meinungsforscher erklären Sarkozys schlechte Umfragewerte vor allem damit, dass es dem konservativen Präsidenten bislang nicht gelungen sei, die lahmende Wirtschaft anzukurbeln, und dass er sein Privatleben zu sehr zur Schau stelle.
Bei den Kommunalwahlen an den beiden kommenden Wochenenden muss sich die regierende UMP laut Vorhersagen auf Verluste einstellen.
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(AFP/odg)
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