Es geht weiter steil bergab mit der Beliebtheit von Frankreichs Präsident Sarkozy. Einer Umfrage zufolge vertrauen ihm nur noch 41 Prozent der Franzosen - Gründe dafür gibt es viele.
Gut fünf Wochen vor den Kommunalwahlen in Frankreich sieht sich Präsident Nicolas Sarkozy einem massiven Vertrauensverlust in der Bevölkerung gegenüber. Das ergab eine vorab veröffentlichte Umfrage des Instituts TNS-Sofres für das Figaro Magazine. Demnach haben nur noch 41 Prozent der Franzosen Vertrauen in den Staatschef.
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Präsident Nicolas Sarkozy am 30. Januar in Paris (© Foto: AFP)
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Fast neun von zehn Franzosen halten die Regierung für "ineffizient". An erster Stelle sorgen sich die Menschen der Umfrage zufolge um Preissteigerungen, gefolgt von Arbeitslosigkeit und Kaufkraftverlusten. Sarkozys Beliebtheitswerte sinken bereits seit einiger Zeit. In einer kürzlich für die Zeitung La Croix erstellten Umfrage hatte eine Mehrheit der Franzosen kritisiert, die Berichterstattung über den Staatschef und seine Freundin Carla Bruni nehme "zu viel Platz" ein.
Der ehemalige Premierminister und konservative Senator Jean-Pierre Raffarin forderte die Regierung auf, ihr Handeln in der Öffentlichkeit klarer darzustellen. "Wir müssen jetzt alle unsere Kräfte sammeln", sagte er dem Radiosender France Info. Es gebe bereits Ergebnisse, wie die gesunkenen Arbeitslosenzahlen, die aber nicht sichtbar genug seien.
Permanent sinkende Werte
Die aktuellen Zahlen sind der jüngste und heftigste Tiefschlag in einer Reihe von schlechten Umfrageergebnissen für Sarkozy. Laut einer Befragung für die Tageszeitung Libération vom 7. Januar war die Beliebtheit des Präsidenten zu diesem Zeitpunkt seit Anfang Dezember um zwei Prozentpunkte auf 54 Prozent gesunken. Knapp zwei Drittel der Befragten waren damals nach seinem Ägypten-Urlaub mit der Sängerin Carla Bruni der Ansicht, der konservative Staatschef stelle sein Privatleben zu sehr zur Schau.
Drastischer war Anfang Januar eine Umfrage der Zeitung Le Parisien ausgefallen: Demnach hatten nur noch 48 Prozent der Franzosen Vertrauen in Sarkozy, die wichtigsten Probleme des Landes zu lösen - sieben Prozentpunkte weniger als im Dezember. Mit jetzt nur noch 41 Prozent der Franzosen hinter sich scheint Sarkozys Ansehen weiter im freien Fall.
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(dpa/AFP/ihe/mako)
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Sollten mehr und mehr Franzosen tatsächlich bemerken, dass sie statt eines STAATSmannes einen liebestollen Hampelmann dubioser Herkunft gewählt und zum allmächtigen Präsidenten gemacht haben?
mit diesen Frenchies, keiner hat sie gezwungen, diesen Rumpelstilz zum Präsidenten zu wählen. Jetzt jammern sie, wie die Hessen. Sollen sie es ausbaden. Die einen wie die anderen. Dummes Wahlvolk.
Danke für den Hinweis, habe bei Wikipedia nachgeschaut. Die Wahlperiode wurde auf 5 Jahre herabgesetzt. Aber weitere 3 Jahre und 4 Monate können für die Franzosen noch viel Unheil seitens dieses Präsidenten bedeuten.
Un Papagallo.
Aber den Franzosen fällt schon etwas ein, wenn es wirklich nicht mehr geht mit dem Herrn.
@valence.de: wieso noch für 6 weitere Jahre? Die Amtszeit des frz. Präsidenten wurde, ich glaube vor 6 Jahren, von 7 auf 5 Jahre verkürzt...was natürlich immer noch viel zu lange ist für so einen Hampelmann wie Sarkozy. Tja, jedes Land hat die Regierung, die es verdient/gewählt hat
Paging