Frankreichs umtriebiger Präsident Sarkozy denkt über seine politische Zukunft nach: Er könne sich vorstellen, von 2012 an in Italien zu entspannen und nicht für eine zweite Amtszeit zu kandidieren. Seine Frau Carla habe das letzte Wort.

Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy sehnt sich offenbar nach süßem Nichtstun in Italien, der Heimat seiner Frau Carla Bruni. Auf die Frage von Journalisten, ob er sich eine zweite Amtszeit von 2012 an vorstellen könne, antwortete Sarkozy: "Da müssen Sie meine Frau fragen", wie die Zeitung Le Parisien berichtete. Schließlich könne er sich auch etwas anderes vorstellen.

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Nicolas Sarkozy und Carla Bruni während eines Aufenthalts in Brasilien. (© Foto: dpa)

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"Dann wäre ich in Italien, würde 'Dolce Vita' machen und Euch von weitem mit dem Fernglas zuschauen." Der Zeitung zufolge sprach Sarkozy im Anschluss an das gut eineinhalbstündige Fernsehinterview am Donnerstagabend im Elysée-Palast mit Journalisten und hielt dabei seine Frau im Arm.

In der Sondersendung hatte der Präsident seine Wirtschaftspolitik verteidigt und Unterstützung für einkommensschwache Familien angekündigt.

An einer erneuten Kandidatur in gut drei Jahren habe er aber allerdings Zweifel, sagte Sarkozy zum Schluss auf eine entsprechende Frage. Seine Arbeit sei "sehr schwierig" und verlange ihm viel Energie ab.

"Ich setze all meine Kraft ein, um sie so gut wie möglich zu machen", sagte der Staatschef, der seit einem Jahr mit der 13 Jahre jüngeren Bruni verheiratet ist. Im Übrigen würde er es "äußerst schockierend" finden, jetzt schon über eine erneute Kandidatur zu entscheiden, wo er noch nicht einmal die Hälfte der ersten Amtszeit geleistet habe.

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(AFP/mati)