SPD-Parteichef Beck und der designierte Vizekanzler, Außenminister Steinmeier, haben sich über ihre Rollenverteilung in der SPD verständigt. Die Wähler würden Steinmeier als Kanzlerkandidaten bevorzugen, belegt eine neue Umfrage.
SPD-Parteichef Kurt Beck und der designierte Vizekanzler, Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), haben am Wochenende in Rheinland-Pfalz über ihre künftige Rollenverteilung in Partei und Koalition beraten.
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Am Samstag hätten beide "ein langes und gutes Gespräch" geführt, sagte Steinmeier, der am Mittwoch die Vizekanzlerschaft vom scheidenden Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) übernehmen soll, der Bild-Zeitung.
"Da gibt es kein Oben und kein Unten. Kurt Beck wird in erster Linie die Partei im Auge haben, mein Teil ist das Regierungshandeln." Seine künftige Rolle wolle er offensiv wahrnehmen, sagte Steinmeier der Zeitung. "Ich werde sicher nicht nur der freundliche Herr vom Auswärtigen Amt sein."
Merkel in Umfragewerten vorn
Die Wähler trauen Beck und Steinmeier als Kanzlerkandidat fast gleichviel zu. Wie eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Bild am Sonntag kurz nach der Rückzugsankündigung von Arbeitsminister und Vizekanzler Franz Müntefering (SPD) ergab, halten 37 Prozent den Außenminister und künftigen Vizekanzler Steinmeier für den besseren Kandidaten.
Für Beck, der auch künftig der Bundesregierung nicht angehören will, votieren 35 Prozent. 28 Prozent wollten sich nicht festlegen.
In der eigenen Partei hat Beck dagegen einen Vorteil: 46 Prozent der SPD-Anhänger wollen ihn als Kanzlerkandidaten, 40 Prozent sind für Steinmeier. Im direkten Duell mit Angela Merkel schneiden Beck und Steinmeier identisch ab, so die Emnid-Umfrage.
Bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers würden demnach 52 Prozent für Merkel stimmen. Jeweils 35 Prozent sprachen sich für einen der beiden SPD- Männer aus.
Wer tatsächlich als SPD-Spitzenkandidat in den nächsten Bundestagswahlkampf ziehen wird, soll frühestens in einem Jahr entschieden werden. "Ich werde Ende 2008, Anfang 2009 einen Kanzlerkandidaten vorschlagen", bekräftigte SPD-Chef Beck erneut.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(sueddeutsche.de/dpa/hgn/gal)
Protest gegen dritte Startbahn
sondern harry potter der deutschen politik !!
@Marcello 50:"M.E. ist nicht Deutschland für ihn (Kurnaz) zuständig sonder die Türkei, deren Staatsbürger er ist."
Ich danke Ihnen ergebendst,dass sie meine Aussage (18.11,22:52) so freundlich bestätigen,wonach St.s gestörtes Verhältnis zu den Menschenrechten ,wie bei Kurnaz gezeigt, kein Grund sein wird,St. abzulehnen.
Das war prompte Bedienung.
M.E. ist nicht Deutschland für ihn zuständig sonder die Türkei, deren Staatsbürger er ist.
Sie hat sich natürlich nicht um ihn gekümmert, denn der Deutsche Steuerzahler ist der Blödian, der dafür gerade stand und ihm ermöglichte, gratis Anwalt und Vorbereitung für seinen Bestseller.
man munklet vo 5 Milllionen EURO, dann erhält er auch noch Hartz IV
Wie blöde ist das Land eigentlich???
Steinmeier bereitet seinen Auftritt taktisch,systematisch vor.Vor nicht allzu langer Zeit hat er sinngemäß geäussert,man dürfe seinen Hut nicht zu früh in den Ring werfen.-Pause-
Dann demonstratives Radfahren in einem für ihn zurechtzuschneidenden Wahlkreis.-Pause-
Kopf herausrecken bei Diskussion um Agenda 2010.Wind von vorn aus der Partei-daher rechtzeitiges Wegducken.Dann war eigentlich wieder eine Pause eingeplant,da ist ihm aber Müntes Rücktritt in die Quere gekommen,nun steht er stärker im Rampenlicht,als das geplant war.Da dies aber einherging mit Becks Weigerung,sein gemütliches Heim zu verlassen,hat St. jetzt die Berliner Bühne für sich.Er wird es nutzen.Keine Pause mehr.
Sein gestörtes Verhältnis zu den Menschenrechten werden ihm weite Teile der Bevölkerung nicht ankreiden,er hat schließlich für unsere Sicherheit gesorgt,und ausserdem ist Kurnaz Türke,der zählt nicht.
Ich finde ,ich habe viele Fragen ganz toll beantwortet,nur bei einer gelingt mir das nicht:
Für welche Politik steht er eigentlich?
Genosse Schliefke ( Teltow)... Auch der Genosse David handelte korrekt, wenn er der Einladung des Kronprinzen folgte. Die Sozialdemokratie ist eine revolutionaere Partei-sie muss deshalb auch, wenn es die Verhaeltnisse erfordern,mit alten Traditionen brechen-
Ei n Zwischenrufer: Bei Hof?
Schliefke:- ich meine mit ihren eigenen Traditionen! Sie muss in ihren eigenen Reihen revolutionieren. Sie ist eben eine durch und durch revolutionaere Partei.
Karl Kraus: Die letzten Tage der Menschheit
Auf was wir uns da wohl noch alles freuen duerfen !?
Paging