Nach dem unvermuteten Beginn mit dem Angriff auf Diktator Saddam Hussein, dem stockenden Vormarsch in der Wüste nun die rasche Eroberung der Hauptstadt — Bilder eines Krieges der Überraschungen.

Das Ende Saddams

02

Zum Starten der Bildstrecke bitte auf das Foto klicken (© )

Anzeige

Der Diktator ist entmachtet. Der Widerstand seines Regimes ist gebrochen, die Amerikaner können sich in der Haupstadt fast frei bewegen. Und Bagdad ist auf den Straßen, sei um sich zu holen, was man Jahrzehnte lang nicht bekommen hat, sei es um die Befreiung vom verhassten Despoten zu feiern — auch wenn vielen sicherlich klar ist, dass noch viele Schwierigkeiten vor ihnen liegen.

Der Beginn

Bomben über Bagdad: Nicht mit der angekündigten Schockwelle beginnt der Krieg, sondern mit gezielten Schlägen gegen denb Diktator und sein unmittelbares Umfeld. Doch der Despot entkommt offenbar.

Der Kampf am Boden und in der Luft

Während die Bilder von den ersten Zerstörungen und von verletzten Zivilisten in der irakischen Hauptstadt um die Welt gehen, rüsten die Soldaten zum Kampf: am Boden, zu Wasser und in der Luft. Und zeitgleich mit den ersten Bildern des lange angekündigten amerikanischen Angriffs regt sich in allen Teilen Welt Widerstand gegen diesen Krieg.

Der Kampf um Bagdad

In Zeiten weltumspannender Kommunikation hört und sieht der Feind mit, was die Korrespondenten berichten, die nun direkt in vorderster Front dabei — embedded — sind. Und so spielt sich die von den Militärs mehr und mehr instrumentalisierte Berichterstattung im Spannungsfeld zwischen Propaganda-Inszenierung und Heroisierung ab, zwischen dem, was der Gegner denken soll und was für die TV-Seher in aller Welt bestimmt ist. Das ist mitzudenken bei den beeindruckenden Bildern aus Bagdad.

Signale, Botschaft, Symbole

Der Krieg im Irak ist auch ein Kampf um die Herrschaft über die Zeichen. Ein archaischer Kampf indes, der sich nicht nur in Bagdad, sondern überall im Irak auf die Bildnisse des Diktators konzentriert, die beschmiert, beschossen und zerstört werden.

Die Proteste

Die Empörung über den Angriff der US-Truppen im Irak hat weltweit Millionen Menschen auf die Straße getrieben. Schüler, Studenten, Friedensaktivisten, aber auch ganz normale Bürger versammelten sich zu Demonstrationen.

Leser empfehlen 
Lesetipp aus der aktuellen SZ: Die Pflicht zur Kür

Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...