Fotoreportage

Bilder des Niedergangs aus einem Land, das noch vor wenigen Jahren als aufstrebend galt: Junge Menschen aus ganz Europa kamen zum Studieren nach Madrid oder Barcelona, die Wachstumsrate lag höher als in vielen anderen Ländern der EU. Noch 2008 hoffte man, der Boom der spanischen Baubranche würde auf die Gesamtwirtschaft überspringen.

Doch dann kam die Krise. Die Jugendarbeitslosigkeit stieg rasant an. EU-Länder wie Deutschland, die trotz Krise relativ gut dastehen, wurden zu begehrten Zielen junger Spanier, die in ihrer Heimat keine Stelle mehr fanden. Aber nicht alle verlassen das Land. Fotograf Mansour Aalam zeigt in seiner Bildstrecke "Toma la Calle" ("Die Straße in Besitz nehmen"), wie sich junge Menschen in Spanien gegen die Krise wehren.

Im Bild: Die Polizei schließt das Kulturzentrum Casablanca im Stadtteil Lavapies. Das Zentrum wurde in einem besetztem Haus eingerichtet. Zwei Jahre lang war Casablanca Treffpunkt für Gruppen, die sich politisch, sozial, kulturell oder künstlerisch engagieren wollten.

Bild: Mansour Aalam

16. Dezember 2012, 14:53 2012-12-16 14:53:14  © Süddeutsche.de/thei/joku

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