Fotoprojekt "Soldiers Inventories"Was Soldaten mit sich herumschleppen

Die Ausrüstung hat sich über die Jahrhunderte stark verändert. Eines aber hat ein Soldat immer dabei, zeigt das Fotoprojekt "Soldiers Inventories".

Von Deniz Aykanat

Für sein Projekt "Soldiers' Inventories" (Die Bestandsliste von Soldaten) hat Fotograf Thom Atkinson die Ausrüstung von Soldaten vom 11. Jahrhundert bis heute fotografiert. Was trägt ein Soldat mit sich herum? Wie ändert sich die Ausrüstung? Seine Bilder zeigen, was angelsächsische Soldaten in den letzten 1000 Jahren bei sich trugen.

Das erste Bild der Serie zeigt die Ausrüstung der Huscarls. So wurden Krieger der Leibgarde skandinavischer Adeliger und Könige genannt. Die wohl bekannteste Schlacht, die eine Huscarl-Armee bestritt, war die Schlacht von Hastings. Im Jahr 1066 standen sich in dem Ort im Südosten Englands das normannische Heer unter Herzog Wilhelm dem Eroberer und die Angelsachsen unter König Harald II. gegenüber. Die Normannen gewannen und bescherten Wilhelm dem Eroberer seinen wichtigsten Sieg bei der Eroberung von England.

Gekämpft wurde mit Schwert und Beil. Zum Zeitvertreib zwischen den Kämpfen durfte aber auch ein Würfelspiel nicht fehlen. Für die Verpflegung hatten die Huscarls Holzlöffel und Teller dabei.

Bild: Thom Atkinson/ www.thomatkinson.com 21. Dezember 2015, 15:032015-12-21 15:03:11 © SZ.de/dayk/bepe/rus/fie