Zehn Euro Mindestlohn und eine deutliche Erhöhung des Hartz-IV-Satzes: das fordert Linke-Chef Lafontaine - und will dafür Vermögende und Spitzenverdiener stärker zur Kasse bitten.
Die Linke will mit der Forderung nach einem allgemeinen Mindestlohn von zehn Euro in den Wahlkampf ziehen. Außerdem will sie die Erhöhung des Hartz-IV-Satzes von derzeit 351 auf 500 Euro im Monat durchsetzen. Das kündigte Partei- und Fraktionschef Oskar Lafontaine in der Tageszeitung an.
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Linke-Chef Oskar Lafontaine zeigt sich überzeugt: "Wir sind die einzige Partei, die mit realistischen Zahlen arbeitet." (© Foto: dpa)
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Seine Forderung hält er für durchaus realistisch. Er verwies darauf, dass es in Frankreich es unter dem konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy einen Mindestlohn von 8,71 Euro gebe, der zudem demnächst erhöht werde, sagte er der Tageszeitung. "Da sind doch zehn Euro im Wahlprogramm nicht maximalistisch."
Wenn der Parteitag im Juni die von Lafontaine vertretenen Forderungen beschließen sollte, würde die Linkspartei im Wahlkampf deutlich höhere Forderungen stellen als bisher. Bislang war die Linkspartei für einen Mindestlohn von 8,71 Euro in Deutschland und für eine Erhöhung des Hartz-IV-Satzes auf 435 Euro eingetreten.
Lafontaine erklärte, dass die neuen Forderungen mit den Konzepten seiner Partei finanzierbar wären. "Wir sind die einzige Partei, die mit realistischen Zahlen arbeitet", sagte der Linken-Chef. "Wir wollen eine Vermögenssteuer, eine höhere Erbschaftssteuer und den Spitzensteuersatz für höhere Einkommen anheben", sagte er.
Wenn Deutschland Vermögen wie in Großbritannien besteuern würde, bekäme der Staat jährlich Mehreinahmen von 80 Milliarden Euro. Bei einer Börsenumsatzsteuer von 0,5 Prozent würde der Staat zudem Einnahmen in Höhe von 35 Milliarden Euro erzielen, wenn der Börsenumsatz wie 2008 bei sieben Billionen Euro liege.
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(AP/AFP/gal)
Russland unter Putin
el poste.:Der arme Herr X bekommt noch Heizkostenzuschuss, Zuschüsse für Strom, Fernseher, Waschmaschine usw. Hat Herr X noch Kinder und/oder ist er verheiratet bekommt er H4-Zuwendungen fast schon auf dem Gehaltsniveau eines Facharbeiters.
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hat das auch frau merkel erzählt....?hähähähä
kein einziger hartz4 empfägner erhält zuätzlich noch zuschüsse für strom , fernsehen oder waschen, das was sie heir aufzählen ist nämlich alles schon in den 350 euro mit eingerechnet.
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elposte: Mit Berücksichtigung von Urlaubs- und Feiertagen sind es wohl eher max. 20 Arbeitstage.
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da haben sie recht.
nur bekommt die der arbeitnehmer trotzdem gezahlt. ;-)
nicht gerade überraschend, aber einige verstehen scheinbar nicht einmal einfachste Zusammenhänge (was bei den geäußerten Meinungen auch nicht überrascht). Es kommt kommt viel heiße Luft und Polemik, wie man es von der Klientel eines Demagogen auch nicht anders erwarten kann.
Zu dem H4-Beispiel:
Der arme Herr X bekommt noch Heizkostenzuschuss, Zuschüsse für Strom, Fernseher, Waschmaschine usw. Hat Herr X noch Kinder und/oder ist er verheiratet bekommt er H4-Zuwendungen fast schon auf dem Gehaltsniveau eines Facharbeiters.
Den Monat mit 25 Arbeitstagen muss man auch noch erfinden: Mit Berücksichtigung von Urlaubs- und Feiertagen sind es wohl eher max. 20 Arbeitstage.
Das ist ja wohl die klassische Milchmädchenrechnung, die sie da anstellen.
In ihrem völlig willkürlich gewählten Beispiel mag dies Rechenbeispiel stimmen, aber 2+2 ergibt ja bekanntlich auch immer 4...
Also bitte verschonen sie uns mit diesen eindimensionalen Zahlentricks und Anekdoten aus zweitklassigen BWL-Lehrbüchern, aus denen sie offensichtlich ihre Ansichten beziehen, wie ich ihrem Profil entnehmen konnte.
Ihr Beispiel existiert lediglich in Textbuch-Fällen und ist völlig an den Haaren herbeigezogen.
Der ominöse Arbeitsplatz verschwindet nicht zwingend, denn viele andere Faktoren neben dem Lohn spielen in der Standortwahl eine Rolle (sollten sie aus ihren Vorlesungen wissen). Abgesehen von den üblichen Barrieren wie Anfangsinvestition und Bildung von Humankapital am "neuen" Standort, ist es auch eine Frage der Reputation wo das Produkt produziert wird.
Also bitte verschonen sie uns mit ihrem Auslassungen über Mehrheitsmeinungen, Lafo-Lemminge (allein dies Wort ist schon so lächerlich und zeigt, dass sie sehr unreflektiert an die Sache rangehen!) und ihr sonstiges undifferenziertes Gerede.
ElPoste:Hinzu kommt, dass die Hartz IV-Leistungen zuzuüglich Wohngeld, Heizzuschuss usw. bereits einen Mindestlohn von weit über 10 EUR/Stunde abdecken.
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beispiel .
herr x zahlt 250 euro miete im monat für seine 30 qm 1-zimmerwohnung..
ergo erhält er 600 euro im monat alg2 .
ein monat hat ca 25 arbeitstage.
bei einem 8 stunden tag ,ergibt das einen lohn von 3 euro die stunde.
Ein Arbeitsplatz hat eine Produktivität von 5 EUR/Stunde. Was passiert wohl, wenn der Gesetzgeber dem Unternehmer nun vorschreibt einen Mindestlohn von z.B. 10 EUR/Stunde für diesen Arbeitsplatz zu zahlen? Richtig, der Arbeitsplatz verschwindet! Eigentlich ein ganz logischer und einfacher Zusammenhang, sollte man meinen.
Hinzu kommt, dass die Hartz IV-Leistungen zuzuüglich Wohngeld, Heizzuschuss usw. bereits einen Mindestlohn von weit über 10 EUR/Stunde abdecken.
Von daher ist diese ganze Mindestlohndiskussion nur eine fadenscheinige Wahlkampfaktion von linken Betonköpfen um den deutschen Michel mit einem populären Gerechtigkeitsthema doch noch zu ködern.
Paging