Flüchtlinge an Grenzübergängen:Gedränge um Züge, Fahrkarten und Busse

An den Grenzübergängen zwischen Kroatien, Slowenien, Serbien und Ungarn warten Tausende Menschen auf eine Möglichkeit, Richtung Westen zu reisen. Die Lage in Bildern.

1 / 8
(Foto: AFP)

Abgewehrt: mit Pfefferspray Flüchtlinge, die am Grenzübergang Harmica versuchten, von Kroatien nach Slowenien zu gelangen, husten und versuchen, ihre Atemwege zu schützen.

2 / 8
(Foto: REUTERS)

Auch Tränengas soll eingesetzt worden sein. Unter den Flüchtlingen befinden sich auch zahlreiche Kinder, wie dieser Junge, der selbst im Angesicht der gut ausgerüsteten slowenischen Polizei keine Berührungsängst zu haben scheint.

3 / 8
(Foto: AP)

Tausende Menschen, vor allem aus Syrien und Afghanistan, hoffen an der Grenze zu Slowenien auf ein Weiterkommen in Richtung Mitteleuropa. Sie harren dort aus - die ganze Nacht lang.

4 / 8
(Foto: REUTERS)

Seit Ungarn die Grenze zu Serbien dichtgemacht hat, versuchen sie es über Kroatien und von dort nach Slowenien. Slowenien hat jedoch den Zugverkehr mit Kroatien eingestellt. Dennoch rechnet das Land mit der Ankunft Hunderter, wenn nicht Tausender weiterer Menschen. Die slowenische Regierung kündigte am Freitag außerdem an, einige Hundert bereits eingereiste Menschen zurückzuschicken. Im Bild: Flüchtlinge klettern am Bahnhof von Beli Manastir in Kroatien in einen Zug.

5 / 8
(Foto: REUTERS)

In Beli Manastir im Norden Kroatiens warteten am Freitag nach Berichten von Medien und Helfern rund 8000 Flüchtlinge, um in Richtung Slowenien reisen zu können. Sloweniens Regierungschef Miro Cerar sagte dem Fernsehsender RTV Slo, sein Land dürfe niemanden durchlassen, der die Bedingungen für die Einreise in den Schengen-Raum nicht erfülle. Im Bild: Am Bahnhof von Beli Manastir drängen sich die Menschen, um Zugfahrkarten zu kaufen.

6 / 8
(Foto: AP)

Auch sieben von acht Grenzübergängen zwischen Serbien und Kroatien wurden gesperrt. Das hat die Flüchtlinge auf ihrem Weg in die EU jedoch nicht aufhalten können. Bisher kamen rund 14 000 Menschen auf kroatischer Seite an. Die Zustände an der Grenze waren am Freitag chaotisch. Im Bild: Ein Junge läuft nahe Bezdan in Serbien über eine gesperrte Straßenbrücke über die Donau, die hier die Grenze zwischen Serbien und Kroatien bildet.

7 / 8
(Foto: dpa)

In der Zwischenzeit hat Ungarn damit begonnen, an der Grenze zu Kroatien Stacheldrahtsperren zu errichten - als Vorbereitung für den Bau eines Grenzzauns. Vor drei Tagen hatte Ungarn die letzte Lücke im Grenzzaun zu Serbien geschlossen. Im Bild: Ungarische Soldaten rollen nahe Sarok an der Grenze zu Kroatien Stacheldraht aus.

8 / 8
(Foto: Getty Images)

Die fliehenden Menschen wichen daraufhin auf die Route über Kroatien aus. Kroatien will die Flüchtlinge jedoch nach Ungarn und Slowenien umleiten. Im Bild: Nachdem sie die Grenze mit Serbien überquert haben, stehen Menschen in Tovarnik in Kroatien Schlange, um einen Bus zu besteigen, der sie weitertransportiert.

© SZ.de/dpa/ewid - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: