Die Justizministerin warnt davor, sich im Datenwust zu verlieren. Die Liberale kann sich den Einsatz von Körperscannern vorstellen - unter bestimmten Auflagen.
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat in der Debatte um Sicherheitsvorkehrungen gegen Terroristen vor "Datensammelwut" gewarnt. "Wir müssen leider feststellen, dass in den USA, wo sehr konkrete Hinweise auf diesen Terroristen vorlagen, offensichtlich so viele Daten gesammelt werden, dass die richtigen Daten nicht an der richtigen Stelle sind", sagte die Ministerin mit Blick auf den vereitelten Terroranschlag von Detroit. "Das bestätigt uns in unseren Vorbehalten gegen diese immense Datensammelwut", sagte Leutheusser-Schnarrenberger der in Ulm erscheinenden Südwest Presse.
Warnt vor "Datensammelwut": Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP. (© Foto: Reuters)
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Die Ministerrin betonte, es müsse geprüft werden, ob es an deutschen Flughäfen genügend Sicherheitspersonal gebe und wie gut dieses ausgebildet sei. Die Entwicklung von Körperscannern sei sinnvoll, wenn damit "tatsächlich ein Gewinn an Sicherheit verbunden" sei. Allerdings müsse der Schutz der Intimsphäre "strikt gewährleistet" sein, so Leutheusser-Schnarrenberger. Am heutigen Donnerstag beraten Luftfahrexperten der EU über den Einsatz von Körperscannern. Zuletzt war bekannt geworden, dass das EU-Parlament seine teuren Geräte wieder verkaufen möchte.
Bosbach fordert bessere Ausbildung des Sicherheitspersonals
Eine verbesserte Ausbildung und Auswahl des Sicherheitspersonals an Flughäfen forderte auch der Vorsitzende des Innenausschusses des Bundestages, Wolfgang Bosbach (CDU).
"Wir brauchen eine ethische Schulung des Personals", sagte Bosbach der Tageszeitung Die Welt. Zudem könne bessere Entlohnung des Sicherheitspersonals zur qualitativen Verbesserung der Kontrollen beitragen.
Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) warnte unterdessen davor, nach versuchten Anschlägen nur nach technischen Lösungen und neuen Sicherheitsmaßnahmen zu rufen. Das sei falsch, sagte Körting der Berliner Zeitung. Er habe nichts gegen Scanner, wenn sie weder die Gesundheit gefährdeten noch die Intimsphäre verletzten. Eine ähnliche Position vertrat auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) vor kurzem in einem SZ-Interview.
Laut Körting sei es aber die Antwort auf die Frage wichtiger, wie man politisch Radikalisierten den Boden entziehen könne. "Dazu darf man nicht nur auf immer neue Sicherheitsvorkehrungen starren, sondern muss die Sprachlosigkeit gegenüber der muslimischen Welt überwinden", sagte der SPD-Politiker. Man müsse den Dialog mit Muslimen suchen, um die Gefahr islamistischen Terrors zu bekämpfen.
Fachleute beraten in Brüssel
Luftfahrtexperten aus der EU werden in Brüssel über den umstrittenen Einsatz von Körperscannern auf Flughäfen diskutieren. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob diese Technologie geeignet ist, das Risiko von Terror-Anschlägen zu verringern. Die EU-Kommission schließt nicht aus, dass sie neue Vorschläge zur Vereinheitlichung der Standards für die umstrittenen Scanner vorlegen könnte. Derzeit sind sich die 27 EU-Staaten in der Frage aber nicht einig.
Zuletzt hatte die EU-Kommission jedoch deutlich gemacht, dass "der Einsatz von Körperscannern in die Kompetenz der Mitgliedsstaaten" falle. Während in Deutschland die Debatte noch läuft, wollen Großbritannien und die Niederlande die Geräte bald einführen.
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(AFP/dpa/mati/gba)
ELENA sammelt auch die Daten über Streikteilnahme und Abmahnungen.
41 Seiten Datensammlung über einen Arbeitnehmer! Die FDP hat nichts dagegen:
http://blog.nci-net.de/2010/01/02/ein-bisschen-naher-an-1984/
Was haben solche Daten bei ELENA zu suchen? Nichts!
Und die Datensammelwut geht weiter!
Nicht im Interesse der Bürger!
Schall und Rauch sagt warum - oder auf die www.nachdenkseiten.de blicken.
Verschwörungstheorie? Ganz bestimmt nicht. Bestens organisierte Kriminalität gegen die Grundgesetze. Diese werden Stück für Stück zerpflückt und der totale Überwachungsstaat implementiert.
Das Buch von Naomi Klein: Die Schockstrategie zeigt auf warum!
Wieso hat Jay Rockefeller das Internet als größte Gefahr für die Wirtschaft bezeichnet?
http://www.youtube.com/watch?v=Ct9xzXUQLuY
Doch nicht wegen der Wirtschaftsspionage, sondern wegen der demokratischen Funktion des Internet!!!
Was bei uns passiert, ist unglaublich.
Wer hinter die FED oder Goldman Sachs und J.P. Morgan blickt, erkennt die Zusammenhänge, die in unsere Bankenwirtschaft reichen.
Eine Grafik:
http://www.vanityfair.com/online/politics/2009/12/goldman-goldman-everywhere.html
Man beachte u.a. Henry Paulson oder Robert Rubin im Treasury Department in der Grafik ganz unten bei Goldman Sachs:
http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Paulson
Wie hängt die deutsche Bankenwirtschaft und Börse mit diesen zusammen?
Kurt Viermetz war bei J.P. Morgan
http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,363662,00.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_F._Viermetz
Kurt Viermetz war bei der Hypo Real Estate ..Aufsichtsrat und Berater und oberster deutscher Börsenchef. Er ist Ehrenbürger von Augsburg und war ein Freund von Eberhard Martini, der auch aus Augsburg stammt.
http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,604767,00.html
Verknüpfungen zu anderen deutschen Bankern bestehen und diese sind auch in den USA!
http://www.ftd.de/karriere-management/who-is-who/:kopf-des-tages-axel-wieandt-der-aufraeumer/453944.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Wieandt
http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Wieandt
Auszug aus Wikipedia zu Paul Wieandt :
Paul Wieandt war verheiratet und hatte drei Kinder, von denen zwei ebenfalls Bankmanager sind. Seine Tochter Dorothee Blessing, Managing Director bei Goldman Sachs, ist mit Martin Blessing, Vorstand der Commerzbank, verheiratet. Sein Sohn Prof. Dr. Axel Wieandt arbeitete in führender Funktion bei der Deu
Schleichend wollen sie die Grundrechte der Bürger außer Kraft setzen:
http://www.kreisbote.de/lokal_nachrichten/starnberg-kreis/1/1/Kritik+an+Finger-Print-System+in+Gilching-1262615919/
Frau Ministerin. Allerdings geht er doch ziemlich an der Realität vorbei. Die zeigt nämlich folgendes: Die von ihnen skizzierte "Sammelwut" ist längst Alltag. In welchem Bereich der privaten Lebensführung wird denn heute nicht augzeichnet, überwacht und gesammelt?
Die Politik im Bereich der Inneren Sicherheit ist von Hilf- und Einfallslosigkeit gekennzeichnet. Ob ein neues Instrument wirksam und angemessen ist, spielt keine Rolle. Hauptsache, man kann der angeblich immer gefährlicheren Bedrohungslage die Illusion der Sicherheit im Alltag entgegensetzten.
Der Hinweis -"Wir müssen leider feststellen, dass in den USA, wo sehr konkrete Hinweise auf diesen Terroristen vorlagen, offensichtlich so viele Daten gesammelt werden, dass die richtigen Daten nicht an der richtigen Stelle sind" - mag ja richtig sein. Aber merken sie denn nicht, dass das die Kanzlerin, ihren Innenminister oder gar den weisen Hirten der Bürgerrechte Westerwelle überhaupt nicht interessiert? Und ein amerikanisches Problem ist dies auch nicht. Als Lektüre empfehle u.a. die Stellungnahme des Europäischen Parlaments zur Vorratsdatenspeicherung, die von ihrem Parteifreund Alvaro verfasst wurde.
Es fügt sich alles so schön in die Politik der FDP ein. Hauptsache laut gebrüllt.
auf den (Anti-)Massnahmenkatalog der FDP zum Thema Bürgerrechte und Überwachung. Bekanntlich hat sich die FDP vor der Bundestagswahl als die Bürgerrechtspartei bezeichnet und zum Teil wenigstens in ihr Wahlprogramm die Themen aufgenommen.
Wenn nicht bald etwas geschieht, so wird das Gemurre an Kraft zunehmen. Die FDP muss die NRW-Wahl im Focus behalten. Da kann denn leicht etwas schief gehen. Ein Gutteil der Wähler ist schon jetzt enttäuscht.
Der Witz dabei ist ja, dass sich die Geheimdienste mit ihrer Sammelwut selbst blockieren und so weniger erreichen, als zuvor. Es ist technisch sehr einfach, Mails, Telefongespräche, SMS, MMS etc. abzufangen - aber dann muss sie auch noch jemand auswerten. Die Anzahl der hierfür notwendigen Mitarbeiter ist gigantisch. Wenn man diese Planstellen tatsächlich schaffen würde, wäre auf diese Weise auch gleich die Arbeitslosenquote auf 0,0% gesenkt.
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