Als Konsequenz aus den ICE-Pannen fordert die FDP einen Umbau der Bahn-Spitze - und will die Bahn notfalls zu mehr Serviceorientierung zwingen.
Als Konsequenz aus der Pannenserie mit überhitzten ICE-Zügen fordert die FDP einen Umbau des Vorstands bei der Deutschen Bahn. Der Konzern brauche einen Vorstand, der explizit für Verbraucher zuständig ist, sagte Erik Schweickert, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, am Freitag der Süddeutschen Zeitung.
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"Das Bahnmanagement muss endlich einen besseren Kundenservice und wirkungsvollen Verbraucherschutz sicherstellen", fordert Erik Schweickert, der verbraucherschutzpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. (© dpa)
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"Das Bahnmanagement muss endlich einen besseren Kundenservice und wirkungsvollen Verbraucherschutz sicherstellen." Das habe der Umgang der Bahn mit dem Klimaanlagenproblem gezeigt, sagte Schweickert.
In den vergangenen zwei Wochen hatte die Bahn 50 ICE-Züge stoppen müssen, weil in der gesamten Wagenreihe die Klimaanlagen ausgefallen waren und die Züge sich überhitzten. Fahrgäste kollabierten und mussten ärztlich versorgt werden. "Einem Vorstandsmitglied die explizite Funktion eines Verbrauchervorstands zu geben, wäre die richtige Antwort, um den Kunden nicht weiter aus dem Blick zu verlieren und verlorengegangenes Verbrauchervertrauen zurückzugewinnen", sagte Schweickert.
Der FDP-Politiker kündigte zudem an, die Bahn notfalls zu mehr Serviceorientierung zwingen zu wollen. "Sollte sich die Bahn nicht verbraucherfreundlicher zeigen, werden wir sie verpflichten, bei Verspätungen ab 30 Minuten den Fahrgästen 25 Prozent und ab 60 Minuten 50 Prozent des Fahrpreises zurückzuerstatten."
Spätestens nach den jüngsten Pannen würden sicher auch CDU/CSU einer solchen Regelung zustimmen, meinte Schweickert. Nach geltendem Recht haben Kunden erst ab einer Verspätung von einer Stunde Anspruch auf ein Viertel des Fahrpreises.
"Versäumnis eindeutig bei der Bahn"
Am Vortag hatte Bahn-Vorstandschef Rüdiger Grube im Verkehrsausschuss des Bundestags über die Vorfälle informiert und Wartungsmängel als Ursache für den Ausfall der Klimaanlagen ausgeschlossen. Derzeit sieht es vielmehr danach aus, dass die Klimaanlagen in den Zügen auf eine zu niedrige Temperatur eingestellt waren und sich daher bei hohen Außentemperaturen überhitzten.
Schweickert warf der Bahn vor, von der eigenen Verantwortung abzulenken. "Wenn tatsächlich falsch eingestellte Druckwächter die Ursache für die Ausfälle waren, liegt das Versäumnis eindeutig bei der Bahn und nicht bei der Industrie", sagte er. "Das muss dann aber auch vom Bahn-Chef klar ausgesprochen werden."
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(SZ vom 24.07.2010/juwe)
Protest gegen dritte Startbahn
zurück zu gewinnen ist ein Porblem unter ferner liefen.
wichtig ist erst mal das Vertrauen des Personals zu gewinnen, denn ohne daß gibt es nur noch mehr Pannen.
Dazu gehört den Fahrplan so zu gestalten, daß er auch einzuhalten ist.(5 Min. Block) Ersatzzüge zu beschaffen oder zu leihen und dadurch Zeit für Inspektionen zu haben.
interregio wieder einführen,(Ein richtiges zubingernet zu IC, EC und ICE)
Solche Arbeitsbedingungen zu schaffen, daß das Zugpersonal sich nicht in sein Dienstabteil fflüchten muß, weil Leute vom grünen Tisch, die vom Betriebsalltag keine Ahnung haben, alles bestimmen wollen. also mehr Entscheidungsfreiheit und auch mal Fehler machen dürfen. Mit einem Wort: Menschenführung durch einen Eisenbahner.
Wenn das alles erfüllt ist und die preise mal nicht steigen, dann ist der Reisende zufrieden.