Wenig überraschend kommt da das Ergebnis einer aktueller Forsa-Umfrage. Die bescheinigt Westerwelle, in dem eigentlich von chronischer Beliebtheit gesegneten Amt des Außenministers nur eine Zustimmung von 35 Prozent zu haben.
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Dabei hat er auf seinen Reisen wenig falsch und vieles richtig gemacht. Er hat in Polen einen guten Eindruck hinterlassen und das belastete Verhältnis zum Nachbarland entspannt.
Er hat es in Peking gewagt, China in Menschenrechtsfragen zu kritisieren und gleichzeitig offensiv die Interessen der deutschen Wirtschaft zu vertreten. Und er hat in der Türkei einen eigenen Akzent gesetzt, indem er die Chancen Ankaras auf einen Beitritt zur EU betont hat.
Vor allem aber hat Westerwelle alle Lügen gestraft, die befürchtet haben, der FDP-Chef könnte als unerfahrener Außenpolitiker mit einem übergroßem Ego wie ein Elefant im Porzellanladen agieren.
Das Gegenteil war der Fall.
Westerwelle betonte mehrfach seinen großen Respekt vor dem Amt - sogar vor seinem Vorvorgänger und Lieblingsfeind Joschka Fischer.
"Man kann sich von außen nicht vorstellen, wie fordernd dieses Amt ist", sinniert Westerwelle Anfang der Woche in einem lauen Spiegel-Interview. Noch vor Jahren habe er leichtsinnig gelästert, wie sich Joschka Fischer in den Jahren als Außenminister verändert habe. "Mir ist mittlerweile klar, wie das Amt den ganzen Mann fordert und beansprucht", schiebt er fast kleinlaut hinterher.
Doch diese leisen Töne gehen unter im Getöse um Hartz-IV und Gesundheitsreform, um Steuersenkungen und Steuer-CDs, um Hotel-Geschenke und Hoteliersspenden.
Wie ein Getriebener pendelt Guido Westerwelle seit Tagen zwischen den Ansprüchen des Auswärtigen Amtes und den Anforderungen der FDP. Auf der Strecke bleibt die Souveränität. Man fühlt sich an die Rockband Tocotronic erinnert. Sie fordert in ihrem aktuellen Album: "Bitte oszillieren Sie, hin und her, wild wie nie".
Guido Westerwelle kann nur eines retten: ein schöner Termin in der Fremde.
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Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/mati)
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Gab es bei den Römern so etwas wie "Finanzprodukte"?
heute schon einen dekantiert oder was, lol
Ich kenne und schätze mehrere Hartz-"Fallmanager" persönlich. die zeichnen ein wesentlich weniger von Alarmismus geprägtes Bild, einfach schon, weil sie in der Lage sind, zu differenzieren zwischen schlecht ausgebildeten schwer Vermittelbaren, Überqualifizierten, psychisch Kranken, vom persönlichen Schicksal gebeutelten, Menschen, deren Berufe einfach obsolet wurden usw.
Wenn ich Stimmung machen möchte, suche ich mir aus diesem Spektrum jemanden aus, der blöde genug ist, sich vor meinen Karren spannen zu lassen. Den stelle ich der Allgemeinheit dann als prototypischen Schmarotzer dar. Falsch, aber offenbar wirkungsvoll.
Der Staat ist der grösste Schmarotzer von Allen.
10% sind Privat und der Rest gehört Ihm und der Kirche.
Wir sollen nur vewaltet werden.
30 Jahre einbezahlt und geknechtet,wenn man Hilfe braucht,dann haben Sie selber nicht,s zubieten.
Dann sitzt der so genannte Schmarotzer vor dem PC und sagt dir nur wie fertig Du aussiehst. Danke!
Monat für Monat ziehen Sie ohne Gegenleistung für eine Soziallüge Uns das Geld aus den Taschen in Ihre Eigenen.
Ich habe nur eine Nummer und das ist mein Geburtstag.Was Sie verantalten haben Sie sich selber geschaffen aus reiner Herschsucht und Verwaltung über den eigendlichen Erbringer seiner Leistung.
In Der Wirtschaft verlangt man Resultate 100%.Sie im Vergleich sollten ganz ruhig sein.
Ich bin noch nicht fertig mit Euch versprochen!
hat sich jemals eine Sozialbehörde angesehen und mit den Mitarbeitern vor Ort gesprochen. Dort fällt auf, dass dieses System krankt. Dass zu viele sich an den Anforderungen einer Leistungsgesellschaft vorbeischummeln und das zu wenig auf diejenigen geschaut wird, die die umzuverteilenden Sozialleistungen erst einmal erwirtschaften müssen.
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Klingt plausibel, doch statt vorbeischummeln würde ich bei den meisten sagen:"Nicht über jedes Stöckchen springen, das ihnen unter die Nase gehalten wird."
Unwürdige und unzumutbare Arbeitsangebote ablehnen heißt nicht "Leistung verweigern", sondern ist ein Bestandteil der Selbstachtung.
An den Anforderungen einer Leistungsgesellschaft schummeln sich auch die Steuerhinterzieher vorbei - wo bleibt da ihr Aufschrei? Und wo bei den Banken?
Wenn die Mittelschicht wegbricht, gibt es nichts mehr zu verteilen? Wo bleibt die Oberschicht die atemberaubende Vermögenszuwächse verzeichnet. Sind Erbschafts-, Vermögens- und Spekulationssteuern sakrosant?
Sprechen wir also nicht nur von Teilhabe des Prekariats am Wirtschaftsleben, sondern auch von der Teilhabe der Oberschicht an den bürgerlichen (Steuer)Pflichten.
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