Es ist ein blutiger Konflikt, der schon sehr lange tobt: Seit fast 50 Jahren bekämpfen die linksgerichteten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Farc) den kolumbianischen Staat. Mehr als 200.000 Menschen sind der bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzung zum Opfer gefallen. Was als politische Bewegung begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit immer mehr zu einer kriminellen Vereinigung. Nun wird ein neuer Anlauf unternommen, den Konflikt zu beenden (auch wenn ein Graffito im ländlichen Caloto noch 2012 ein Farc-Engagement für "ein neues Kolumbien" fordert). Es ist bereits der vierte Versuch.
Bild: AFP18. Oktober 2012, 14:53 2012-10-18 14:53:30 © Süddeutsche.de/dpa/gal/holz