Gerade für Alleinerziehende stellen Kinder noch immer ein Armutsrisiko dar: 40 Prozent der Eltern, die ohne Partner ein Kind erziehen, leben in Deutschland von Hartz IV.
Rund 40 Prozent der alleinerziehenden Eltern in Deutschland leben von Hartz IV. Dies seien etwa 660.000 Mütter oder Väter mit rund einer Million Kindern, sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) bei der Vorstellung des Familienreports in Berlin.
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Vier von zehn Alleinerziehenden in Deutschland müssen von Hartz IV leben. (© Foto: AP)
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Bei ihnen gebe es bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch erheblichen Handlungsbedarf. Von der Leyen verwies dabei auf eine Befragung von Alleinerziehenden, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind. Dabei gaben 43 Prozent an, dass sie Kinderbetreuung benötigen, aber nur 3 Prozent hätten bei der Jobsuche entsprechende Betreuungsangebote erhalten.
In Report verweist von der Leyen außerdem auf eine leicht erhöhte Geburtenzahl und führt dies unter anderem auf neue familienpolitische Leistungen zurück. Dazu zählt sie vor allem den beschlossenen Ausbau der Kinderbetreuung bis 2013, mit dem 750.000 Plätze für Unterdreijährige geschaffen werden sollen, sowie das 2007 gestartete Elterngeld.
Das Elterngeld soll gerade bei Doppelverdienern den Verlust abfedern, wenn nach der Geburt eines Kindes zeitweilig ein Einkommen wegfällt. Es ersetzt in der Regel 67 Prozent des wegefallenden Nettoeinkommens. Der Höchstbetrag liegt bei 1800 Euro. Arbeitslose oder Studenten bekommen monatlich den Mindestbetrag von 300 Euro.
Gezahlt wird die Leistung grundsätzlich zwölf Monate lang und zwei weitere Monate, wenn sich auch der Partner um die Kinderbetreuung kümmert ("Partnermonate"). Im Familienreport heißt es, das Elterngeld habe Familien finanziell stabilisiert und die Väterbeteiligung erhöht.
Darüber hinaus verweist von der Leyen auf weitere Verbesserungen, die 2008 zusätzlich beschlossen wurden. So gebe es seit Oktober 2008 den sogenannten erweiterten Kinderzuschlag, der bis zu 150.000 Kinder aus der Armut holen soll.
Seit 1. Januar 2009 gilt die Kindergelderhöhung: je zehn Euro mehr pro Monat für das erste und zweite Kind und 16 Euro mehr für jedes weitere. Damit flössen 1,8 Milliarden Euro zusätzlich an die Familien.
Zudem seien die Steuervorteile für Dienstleistungen in der Familie verbessert worden, rechnet die Ministerin vor. Dies schaffe zusätzliche Nachfrage.
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(dpa/AP/woja)
Haben Sie noch nicht gemerkt, dass Linke nur Parolen haben?
Die CSU ist die sozialste Partei, denn sie hat Bayern ganz nach vorne gebracht und für die geringste Arbeitslosenquote gesorgt, für ausgeglichene Staatsfinanzen vor der Krise etc. pp.
Nennen Sie mir eine sozialere Bilanz irgendeiner linken Partei - Sie werden keine finden.
Daher: Links = Absolut Unsozial! Reine Verbaltäuschung der Wähler. Wo ist bei sieben Jahren rot-grün auch nur bei einem einzigen Bürger irgendeine soziale Wohltat angekommen? Ich kenne keinen einzigen! Also: Realität anschauen - nicht leeren Parolen folgen.
CSU wählen (sofern das bei Ihnen geht)!
' ... durch die linke unsoziale Politik ... ' ;o))))
Als ob die Schwarzen eine sozialere Politik betrieben hätten... ;o)
Bei der CSU ist Beschiss am Wähler spätestens seit Franz-Josef und dem bestechlichen Kohl bekannt, wurde aber schon immer praktiziert. Spezlwirtschaft ist in Bayern genauso üblich, wie das Bakshish im Orient oder nicht eingehaltene Wahlversprechen, Inkompetenz(Stoiber) oder Wendehalspolitik(Rauchverbot;peinlicher geht es ja wohl kaum). Seit Kohl hat es in der BRD keinen Politiker mehr gegeben, dem es in erster Linie ums Volk und nicht um die Wirtschaft ging.
Ich glaube nicht, dass es in der heutigen politischen Landschaft Deutschlands eine VERTRAUENSWÜRDIGE Partei gibt. Aber Ich weiss, dass es wenn dann sicher nicht die CSU ist..... ;o)
dazu gekommen ist. Wem die Wirtschaft egal ist, der hat auch nicht mehr zu verteilen und muss still sein.
Zudem wurde Hartz IV auch noch von rot-grün hingestümpert. Die Wähler sollten dies berücksichtigen und diese Parteien links liegen lassen!
Es reicht wenn man sich Statistiken anschaut. So z.B. bekommt ein Kind für Essen: 2,71 Euro am Tag zugesprochen (0,59 für Frühstück, 1,06 jeweils für Mittag- und Abendessen). Für Schulfahrkarte bekommen Kinder 0,20 Cent pro Schultag. 15 Euro monatlich für Kleidung. 3,76 Euro für Sport und Freizeitaktivitäten monatlich! 4,55 Euro für schulische Besorgungen im Monat. Ich glaube die Beispiele reichen. Ein Hartz IV Kind bekommt zusammen 211 Euro. Abgezogen wird Kindergeld von 164 Euro, der voll als Einkommen gilt. Ein Hartz IV Kind bekommt schließlich 47 Euro. Ist das viel? Jetzt vergleichen wir mit den reicheren Familien. Sie bekommen Steuerabzüge, die größer sind als Kindergeld. Sie bekommen jeden Monat mehr vom Staat als die 211 Euro Hartz IV Regelsatz. Die armen Familien bekommen bei der Geburt 300 Euro Erziehungsgeld monatlich. Die reicheren Familien bis 1800 Euro monatlich. Verschwiegen wird die psychische Belastung usw. Ich könnte die Liste fortsetzen, leider habe ich nur Paar Zeichen frei. Die letzte Frage: Ist jedes Kind der BRD gleich?
@Hans Joachim44
Damals wußten die Eltern allerdings, daß ihre eigenen Kinder im Alter für sie sorgen werden.
Heute ist es doch so, daß jene, die die Kinder großgezogen haben wie die Mütter, im Alter zum Dank am wenigsten Rente erhalten. Mit "Aldi" Kinder satt zu kriegen, ist heute durchaus möglich auch für Arme. Die Kinder aber erfolgreich durch das selektive Schulsystem zu lotsen, ist schon schwieriger, wenn keine Nachhilfe bezahlt werden kann. Und sie zu lebenstüchtigen Menschen zu formen, kann einer alleinerziehenden Mutter manchmal besser gelingen als einer "Luxusmutter", deren verwöhnter Sohn im Gefängnis landet (soll ja vorkommen).
Kinder großzuziehen, auf die das Rentensystem baut, hat nichts mit Luxusproblem zu tun, sondern mit gesellschaftlicher Notwendigkeit. Vermutlich sind Sie Single.
Paging