Der Anruf eines Stimmenimitators bei Hessens SPD-Chefin hat juristische Folgen. Die Partei will herausfinden, wer das Gespräch veröffentlichte.
Die hessische SPD hat Strafantrag wegen der Aufzeichnung und Veröffentlichung eines Telefongesprächs mit der Landesvorsitzenden Andrea Ypsilanti gestellt. Es müsse schnell der Computer gefunden werden, von dem aus der Mitschnitt ins Internet gestellt worden sei, sagte Parteisprecher Frank Steibli in Wiesbaden.
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Ypsilanti war vergangene Woche einem Stimmenimitator des niedersächsischen Privatsenders radio ffn auf den Leim gegangen, der sich als der designierte SPD-Chef Franz Müntefering ausgegeben hatte. Obwohl die Hessen-SPD eine Veröffentlichung untersagte, gerieten Ausschnitte des mehrere Minuten dauernden Gesprächs ins Internet und wurden dort bereits Hunderttausende Mal abgerufen.
Die Veröffentlichung verstoße gegen Paragraf 201, Absatz 1 und 2 des Strafgesetzbuches, der unerlaubte Gesprächsmitschnitte und deren Verbreitung unter Strafe stelle, erläuterte der SPD-Sprecher. "Wir wollen wissen: Wer hat die Aufzeichnung veranlasst?"
Der Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Hannover richte sich deshalb gegen eine bestimmte Person im Sender. Außerdem werde gegen Unbekannt ermittelt: "Wer hat die Datei aus dem Hause ffn versendet und bei Youtube eingestellt?"
YouTube lösche üblicherweise nach sieben Tagen die IP-Adressen der Rechner, von denen Dateien in das Internetportal eingestellt werden. Deshalb sei schnelle Aufklärung erforderlich, sagte Steibli.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(dpa/AP/mati/hai)
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Auch unsere Linksradikalen SED-Koalition-Befürworter sollten sich jetzt mal die Frage stellen, ob sie eine derart humorlose Ministerpräsidentin wollen, die noch keine wirkliche Leistung vorzulegen hat. Und das nur um Roland Koch loszuwerden, von dem man halten kann, was man will, der Hessens Wirtschaft aber saniert hat!
"Beschimpfungen wie "machtgeil", getrickste Umfrageergebnisse, ein unglaublich unverschämtes Benehmen des FDP-Hahn bei den Konsolidierungsgesprächen mit Ypsilanti u.v.a.m. . Der letzte "Streich" aber hat den Bogen endgültig überspannt."
Das ist ja wirklich eine fürchterliche Front gegen Ypsilanti - wüste Beschimpfungen wie "machtgeil" (nein - so etwas wäre aus dem Mund eines Linken nie zu vernehmen. Und das mit dem "alterssenil" war nur ein neutraler medizinischer Befund), die hinterhältige Zusammenarbeit zwischen der FDP, Forsa, FFN und Wolfang Clement. Unglaublich. Eine bundesweite Koalition des Schreckens.
Die Illuminaten - hilfe, die Illuminaten!
...auf ein dermassen schlechte Münte-Parodie hereinzufallen, sollte man das nicht noch tagelang in der Presse breittreten. Die Youtube-Einträge verschwinden dadurch auch nicht, sondern Trixi zeigt, dass sie von PR und Internet keine Ahnung hat. Ohne sinnlose Strafanzeige hätte sich das Thema doch längst totgelaufen.
... sind bundesweit bei vielen Hörfunksendern gross in Mode.
Täglich werden hunderte solcher Sketche gesendet, bei denen die Angerufenen meist recht "dämlich" dastehen, aber mit einer gesunden Portion Humor nichts gegen die Veröffentlichung einzuwenden haben.
Um welches "verrückte Huhn" muss es sich da bei Frau Andrea Ypsilanti handeln, die erst gedankenlos ihre "wahre Seele" offenbart und anschliessend wegen ihrer eigenen unüberlegten Worte eine "Staatsaffäre" daraus macht, dass diese veröffentlicht wurden?
Nachdem Frau Ypsilanti und Herr Müntefering vom Volk aus Steuergeldern besoldete Politiker sind, hat auch das Volk ein Recht darauf zu erfahren, wie sie denken wenn sie sich einmal "unbeobachtet" fühlen. Oder stehen zwischen der "öffentlichen Meinung" dieser Personen und der "internen Realität" etwa Welten, die der Bürger nicht erfahren darf ?
Mein Gott, klar hätte es nicht man es nicht veröffentlichen dürfen, aber jetzt so einen Tanz zu machen ist auch überzogen.
Wäre schön, wenn die SPD mal mit guter Politik in die Presse käme, und nicht immer nur mit Streit, Rücktritten und Äusserungen von Altkanzlern.
Paging