Der in Guantanamo festgehaltene ehemalige Fahrer von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden soll in den Jemen überstellt werden.
Überstellung aus der Karibik auf die arabische Halbinsel: Salim Hamdan solle in seinem Heimatland Jemen seine Strafe zu Ende absitzen, berichtetet der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf mehrere ungenannte Quellen.
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Das Verteidigungsministerium in Washington will den Bericht nicht kommentieren. "Wir reden über Überstellungen nicht, so lange sie nicht vollzogen sind", sagt ein Pentagonsprecher.
Ein Militärtribunal hatte Hamdan im August in Guantanamo wegen Beihilfe zum Terrorismus zu der unerwartet niedrigen Strafe von fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.
Da die zuvor verbüßte Haftzeit in dem US-Lager auf Kuba zum Teil angerechnet wurde, ist diese Strafe zum Jahresende eigentlich abgebüßt.
Allerdings hatte das Pentagon nach dem Urteilsspruch erklärt, dass der ehemalige Fahrer von Bin Laden auch nach Ablauf seiner Haftstrafe nicht aus Guantanamo freigelassen werden solle, weil er weiter als "feindlicher Kämpfer" gelte.
(AFP/odg)
Russland unter Putin
Die Schließung von Guantanamo ist ein rein symbolischer Akt.
Guantanamo ist ja nicht das einzige Folterlager der USA. Die CIA hat im Ausland ein ganzes Netz von Foltergefängnissen, in die sie ihre politischen Gefangenen überstellen kann, und dazu werden dann auch noch deutsche Flughäfen und Landebahnen benutzt.
Von den Folterzellen unter Deck von US-Kriegsschiffen war dabei noch nicht die Rede.
Das ganze ist umso widerlicher, als Aussagen, die unter Folter erpresst worden, keinerlei Bedeutung haben- die Gefangenen würden alles gestehen, um ihre Qual zu beenden. Unter solchen Umständen erpresste Geständnisse haben keinen Wert.
Da bleibt die Frage, wozu man Foltergefängnisse, in denen übrigens auch schon etliche Gefangene qualvoll zu Tode gekommen sind, überhaupt braucht....
Der Fahrer ein Terrorhelfer... Bin Ladens Gärtner kann sich schon mal warm anziehen!