Der in Guantanamo festgehaltene ehemalige Fahrer von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden soll in den Jemen überstellt werden.

Überstellung aus der Karibik auf die arabische Halbinsel: Salim Hamdan solle in seinem Heimatland Jemen seine Strafe zu Ende absitzen, berichtetet der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf mehrere ungenannte Quellen.

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Das Verteidigungsministerium in Washington will den Bericht nicht kommentieren. "Wir reden über Überstellungen nicht, so lange sie nicht vollzogen sind", sagt ein Pentagonsprecher.

Ein Militärtribunal hatte Hamdan im August in Guantanamo wegen Beihilfe zum Terrorismus zu der unerwartet niedrigen Strafe von fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.

Da die zuvor verbüßte Haftzeit in dem US-Lager auf Kuba zum Teil angerechnet wurde, ist diese Strafe zum Jahresende eigentlich abgebüßt.

Allerdings hatte das Pentagon nach dem Urteilsspruch erklärt, dass der ehemalige Fahrer von Bin Laden auch nach Ablauf seiner Haftstrafe nicht aus Guantanamo freigelassen werden solle, weil er weiter als "feindlicher Kämpfer" gelte.

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(AFP/odg)