Hochrechnungen zufolge schicken die Konservativen zwischen 247 und 277 Abgeordnete nach Straßburg und Brüssel. Die Sozialisten dagegen errangen lediglich 189 bis 209 Mandate.
Die Konservativen haben die erste Wahl zum Europäischen Parlament (EP) nach der EU-Erweiterung klar für sich entschieden.
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Sie schicken nach ersten Hochrechnungen der Parlamentsverwaltung und des Instituts EOS Gallup zwischen 247 und 277 Abgeordnete nach Straßburg und Brüssel.
Die Sozialisten errangen demnach 189 bis 209 Mandate. Drittgrößte politische Gruppierung im neuen EP sind die Liberalen, die mit 54 bis 70 Sitzen rechnen können. Die Grünen schicken 39 bis 49 Volksvertreter in das Parlament, das insgesamt 732 Abgeordnete aus 25 Ländern zählen wird.
Das hochgerechnete Ergebnis birgt einige Ungewissheiten. In etlichen Mitgliedsstaaten errangen EU-kritische Gruppierungen Mandate. Die Gruppe der "Anderen" ist rein rechnerisch mit bis zu 90 Sitzen die drittgrößte im neuen Parlament.
Ein Vergleich der Fraktionsstärken lag wegen der veränderten Größe der Volksvertretung nach dem Beitritt von zehn neuen Ländern vor sechs Wochen zunächst nicht vor.
(dpa)