Nach monatelanger Kritik hat Polen seine Vorbehalte gegen die Aufnahme von Partnerschaftsgesprächen zwischen der Europäischen Union und Russland aufgegeben.

Nach Angaben der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat der polnische Vertreter bei der EU in Brüssel intern den Vorbehalt gegen den Verhandlungsbeginn fallen gelassen.

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Polens Staatspräsident Lech Kaczynski (© Foto: dpa)

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Im Gegenzug müsse Russland jetzt seine Importsperre gegen Fleischlieferungen aus Polen beenden, hieß es. Moskau hatte dies bislang als "Vorbedingung" für die Verhandlungen mit der EU abgelehnt.

In dem neuen Grundlagenabkommen soll auch die Energiebeziehungen zwischen der EU und dem wichtigen Lieferanten Russland neu geregelt werden.

Die EU-Außenminister wollen im April das Mandat für die Russland-EU-Verhandlungen beschließen. Weil dies einstimmig beschlossen werden muss, konnte Polen die Verhandlungen bis dato hinauszögern.

Das bisherige Partnerschaftsabkommen mit Russland läuft Ende des Jahres aus.

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(dpa)