Fortschritte in Brüssel: Nach den Einzelgesprächen von Bundeskanzlerin Merkel mit dem polnischen Präsidenten Kaczynski und Großbritanniens Premier Blair deutet sich beim Brüsseler Gipfel in einigen Fragen ein Kompromiss an. Noch vor dem Abendessen will Merkel einen neuen Vorschlag zur EU-Reform vorlegen.
"Es ist eine gewisse Bewegung entstanden", hieß es nach den vertraulichen Verhandlungen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unter anderem mit dem polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und dem britischen Premierminister Tony Blair führte.
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Für eine Prognose über ein mögliches Gelingen oder Scheitern des EU-Gipfels sei es aber noch zu früh. Es gebe noch eine ganze Reihe von nicht gelösten Problemen.
In der strittigen Frage eines gemeinsamen EU-Außenministers ist man aber offenbar weiter gekommen: Es sei eine Lösung in Sicht, sagte der österreichische Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer. Der Titel "Außenminister" werde nicht vergeben. Stattdessen solle der Verantwortliche den Titel Hoher Repräsentant der EU für Außen- und Sicherheitspolitik bekommen.
"Ich habe den Eindruck, dass das so funktionieren könnte." Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Dieser Titel entspricht dem Namen, den derzeit der EU-Spitzendiplomat Javier Solana trägt, ist aber im Entwurf der Verfassung so nicht vorgesehen.
Annäherung zwischen Polen und Deutschland
Merkel traf am Freitagnachmittag bereits zu ihrem dritten Vier-Augen-Gespräch mit dem polnischen Präsidenten Kaczynski zusammen. Sein Zwillingsbruder, der polnische Regierungschef Jaroslaw Kaczynski, hatte zuvor in Warschau von einer Annäherung zwischen Polen und Deutschland auf dem Gipfel gesprochen.
Vor dem Treffen mit Kaczynski informierte Merkel die Staats- und Regierungschefs bei einem gemeinsamen Mittagessen über den Stand der Dinge.
Polen gilt als Haupthindernis für eine Einigung auf einen neuen EU-Vertrag, der die gescheiterte Verfassung ersetzen soll. Aber auch Großbritannien, die Niederlande und Tschechien machen Vorbehalte geltend.
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(AFP/dpa)
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Drum prüfe wer sich ewig bindet ob sich mein Kommentar nun auch noch findet??
Walter Wasilewski
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Ich frage mich, warum die deutsche Regierung nicht taktisch offensiver verhandelt und beispielsweise eigene Forderungen geltend macht. Statt dessen ist sie nur darauf bedacht, in einer Art Verteidigungshaltung zu verharren, aus der heraus sie - um einen unbedingten Kompromiss Willen - Stück für Stück zurück weicht.
Es geht um Europa aber nicht für "Polen." " Polen" versucht mehr Rechte durch Aufrechnungen zu erlangen. Ich bin Brandenburger aus der Mark Brandenburg- Neumark- Auf die Idee aufzurechnen bin ich noch nicht gekommen.Ich habe akzeptiert um des Friedens willen.Die ehemaligen Kirchengemeinden Landsberg/ Warthe Stadt und Land haben intensive Verbindunmgen mit den Städten und den Volksvertreteungen .Wir laden ein sie laden ein zu Stadtratssitzungen und vieles mehr. 2 Zwillinge suchen ihren Vorteil aber nicht D I E Polen.
Walter Wasilewski
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