Zwei Sprengsätze der baskischen Untergrundorganisation Eta sind in Badeorten in Nordspanien detoniert. Verletzt wurde niemand.
Nach einem Warnanruf der baskischen Untergrundorganisation Eta sind am Sonntag an zwei Stränden im nordspanischen Kantabrien zwei Bomben explodiert.
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Der erste Sprengsatz detonierte gegen Mittag in der Küstenstadt Laredo. Der zweite nur 40 Minuten später im nahe gelegenen Badeort Noja, wie der Rundfunk berichtete.
Es sei niemand verletzt worden. Die Polizei habe die Strände rechtzeitig räumen und die Badegäste in Sicherheit bringen können.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die Eta mit den Anschlägen den Tourismus als einen der wichtigsten Wirtschaftszweige Spaniens treffen will. Bereits in früheren Jahren hatte es im Sommer Attentate der Organisation in Ferienorten gegeben.
In den vergangenen Wochen hatten die Eta Bombenanschläge auf eine Rundfunk-Sendeanlage und ein Zeitungsgebäude im Baskenland verübt. Dabei war schwerer Sachschaden entstanden.
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(dpa/hai/bica)