Nach Krümmel und Brunsbüttel hat mit dem Akw Unterweser bei Nordenham ein weiteres norddeutsches Atomkraftwerk eine Störung gemeldet.
Wie das zuständige niedersächsische Umweltministerium in Hannover an Sonntag erklärte, teilte die Betriebsleitung des Atommeilers an der Unterweser bereits am Vortag per Eil-Meldung mit, dass eine Armatur in einem der vier Stränge des Notkühlsystems nicht korrekt eingestellt war. Bei einem Störfall hätte der Strang nicht die geförderte Kühlleistung erbringen können. Allerdings reichten zwei der vier Stränge zur Störfallbeherrschung aus.
Anzeige
Grund sei eine fehlerhafte Justierung der elektronischen Stellungsanzeige der Armatur, die bereits 2006 erfolgt und bislang nicht festgestellt worden sei.
Festgestellt worden sei die Störung im Zuge des Abfahrens des Reaktors, der am Samstag zur jährlichen Revision vom Netz gegangen sei. Der Betreiber habe den Vorgang als meldepflichtiges Ereignis der Stufe E (eilt) eingestuft, nach der internationalen siebenstufigen Bewertungsskala handele es sich um eine Störung.
Das niedersächsische Umweltministerium will nun eigene Analysen unter Beteiligung von TÜV-Sachverständigen einleiten. Der Atommeiler gehört zu hundert Prozent dem Energieunternehmen Eon. Der Druckwasserreaktor mit einer Netto-Leistung von 1345 Megawatt ging am 29. September 1978 ans Netz.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AP/afp)
Stockender Kita-Ausbau
Wenn bei Atomkraftwerken die Betreiber die Bevölkerung und den Staat betrügen, dann braucht man das nicht hinnehmen mit dem Hinweis auf Energiemixdiskussion Diese Betrieber sind für diese Technologie ungeeignet. Fertig. Genau wie in Tschernobyl.
Frau Merkel sollte endlich aufhören, diese Dreckstechnologie mit den unzuverlässigen Betreibern weiter zu versprechen, wenn sie denn nur mit ihren "Christen" die Mehrheit bekäme. Sie sollte sich endlich den Realitäten stellen.
Als Physikerin weiss sie ganz genau, was bedeutet, dass der Spiegel heute die verheimlichten Wasserstoffexplosionen verraten hat. Seit Three Mile Island ist das bekannt. Auch in der DDR, da kann sich Frau Merkel nicht herausreden.
Man kann Mörder nicht dadurch entschuldigen, dass man ja vielleicht auch anders gestorben wäre, wenn einen nicht die Hand des Mörders getroffen hätte. Die Laberei über den Todesmix ist Unsinn. Der Dreck muss weg, so schnell wie möglich. Wir haben keine zuverlässigen Betreiber für solche gefährlichen Technologien.
... Funktion "Diskussion" wo man oft sehr schön sehen kann wie was zustande gekommen ist. Ich finde sie gerade bei so umstittenen Fällen deshalb deutlich besser als ein Werk von einem einzigen Hersteller.
@theedradour: sollen es doch rot hageln.
Jede Energiezeugung hat ihre Vor- und Nachteile. Auch funktioniert nicht jede Energieerzeugung bei uns. Aber irgendwo müssen wir mal anfangen umzudenken und es wird auch gegen jede demonstriert. Denn bei den Demonstranten kommt der Strom bekanntlich aus der Steckdose.
@Eiermeier: genau sind sehr unterschiedlich. Je nachdem wer welches Gutachten in Auftrag gibt, bzw. wer wen fragt. Und was die Richtigkeit bei Wikipedia angeht..., aber das ist ein anderes Thema. Ich habe schon ein Zahl gelesen von etwas weniger als 2700 Toten, kann ich leider aber nicht mehr finden. Wenn man lange genug sucht findet man mit Sicherheit Angaben mit Millionen von Toten.
... je nach dem ob man der Atomindustrie oder der Gegenseite glaubt. Ihre Zahl von 5000 Toten ist jedenfalls nicht ganz richtig weil alleine diese Zahl schon 3x so hoch ist:
"Laut der ukrainischen Gesundheitsbehörde sind inzwischen 15.000 Liquidatoren gestorben (mit auffällig hoher Selbstmordrate) und 92,7 % erkrankt."
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl
Andere Zahlen habe ich in der Kürze der Zeit nicht gefunden da man sich sehr viel Mühe mit verschleiern gegeben hat.
@husumer:
aubacke- beim Vergleich Leben hagelts sicher gleich Rot. Wurde auch schon mal angesprochen.
Problematisch ist der Vergleich aber schon wg. der unterschiedlichen Bevölkerungsdichte.
Wasserkraft mittels Staumauer dürfte bei uns schon ziemlich ausgereizt sein. Umweltfreundlich ist Ansichtssache. Immerhin werden dabei bisher trockene Gebiete überflutet. War mal in Itaipu- die Anlage ist imposant, aber die Naturschäden auch.
Paging