Dies wird auf der ganzen Welt als die stille türkische Revolution bezeichnet, so sieht man das. In jedem Land der Erde können unsere Staatsbürger, die Türken erhobenen Hauptes leben. Akademiker, Journalisten, Finanzexperten, Wirtschaftsfachleute, wenden sich mit solchen Gefühlen und Gedanken an uns. Gott sei Dank kann heute der türkische Staatsbürger seinen Pass mit Stolz tragen. Unsere Staatsbürger und unsere türkisch-stämmigen Mitmenschen sind sich dessen bewusst. Es kann Mängel geben, es kann Fehler geben. Seien Sie sich dessen bewusst, dass diese in der Atmosphäre überwunden werden, die Sie durch Organisierung insbesondere in zivilgesellschaftlichen Organisationen, durch gegenseitige Solidarität, durch Ihre Bemühungen Hand in Hand schaffen werden.
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Wir als die Republik Türkei werden Ihnen immer zur Verfügung stehen, wir stehen immer an Ihrer Seite, in Ihrem Dienste. Darauf können Sie sich verlassen. Meine lieben Schwestern und Brüder, die Türkei wird nunmehr von einer Regierung gelenkt, die Ihre Probleme kennt und die ihre Arbeitszeit für die Lösung Ihrer Probleme aufwendet. Ich muss natürlich hier eine Sache ansprechen, die uns Kummer bereitet. Ich weiß sehr wohl, dass die Änderungen in dem Zuwanderungsgesetz Sie beunruhigt hat. Wir verfolgen dieses Thema aus nächster Nähe. Gestern, vorgestern haben wir dieses Thema mit der sehr geehrten Kanzlerin besprochen.
Wir möchten insbesondere, dass Sie, sowohl als Einzelpersonen als auch als zivilgesellschaftliche Organisationen bei Ihrem Einsatz für Ihre Rechte entsprechend den nationalen und internationalen Regelungen, beim Ausdrücken Ihrer Reaktionen, wie bis heute schon immer gewesen, immer respektvoll gegenüber dem Recht des Landes, in dem Sie leben, besonnen und maßvoll vorgehen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auch für diese Ihre Verhaltensweise beglückwünschen.
Ich bin überzeugt, dass wenn Sie Ihre unterschiedlichen Ansichten beiseite legen und bezüglich der gemeinsamen Interessen gemeinsam vorgehen, diese Haltung Ihre Stärke noch multiplizieren wird. Die Arbeiten an den Gesetzeswerken, mit dem Ziel, die Beteiligung der türkischen Staatsbürger im Ausland an den allgemeinen Parlamentswahlen, an den Volksentscheiden und an der Wahl des Präsidenten der Republik, und zwar an den Orten, wo sie leben, zu ermöglichen, sind im Gange, die Vorlage wurde bereits an das Parlament überwiesen. Die Form dieser Beteiligung wird durch den Obersten Wahlausschuss bestimmt werden.
Und ich hoffe, dass bei den nächsten allgemeinen Wahlen, bei den Wahlen für die Präsidentschaft und bei den Volksentscheiden, wobei die Kommunalwahlen ausgenommen sind, denn bei denen ist das nicht möglich, mein Volk nunmehr seine Stimme abgeben können wird. Wir haben eine neue Regelung durchgeführt, damit unsere Botschaften, unsere Konsulate Ihnen noch bessere Dienstleistungen bieten können. Jetzt können Sie zahlreiche Angelegenheiten, die die Konsulate betreffen, ohne zu warten, ohne zu ermüden, einfach über Ihren eigenen Computer lösen.
Die Schritte hierzu sind bereits unternommen worden. Wir haben auch ein Callcenter bei unserem Außenministerium eingerichtet, an dem sich unsere Staatsbürger wenden können, wenn Sie Schwierigkeiten haben, unsere Konsulate telefonisch zu erreichen. Ein anderer Punkt auf unserer Tagesordnung ist ein hässliches Programm, das leider in einem deutschen Fernsehkanal gesendet worden ist. Ich möchte zum Ausdruck bringen, dass unser Volk wegen dieser hässlichen Ausdrücke sich tief verletzt gefühlt hat. Die Pressefreiheit kann niemals unbeschränkt sein. Die Meinungsfreiheit kann niemals unbeschränkt sein. Die Freiheiten reichen nur bis zu Grenze eines anderen Freiheitsbereichs. Bis dahin bist Du frei, aber sobald Du den Freiheitsbereich eines anderen Menschen betrittst, endet Deine Freiheit, sollte Deine Freiheit enden.
Andersherum würde dies die Missachtung der Menschenwürde bedeuten. Es würde die Missachtung des Rechts auf eine unterschiedliche Organisation bedeuten. Wir erwarten in diesem Punkt Sensibilität. Wir erwarteten und erwarten in diesem Zusammenhang von denjenigen, die für die Ausstrahlung des besagten Programms verantwortlich sind, von der betreffenden Behörde, dass sie sich vor allem bei unseren alevitischen Staatsbürgern, bei der Öffentlichkeit wegen der erfolgten Übergriffe entschuldigen. Unsere Unruhe in diesem Zusammenhang haben wir, meine lieben Brüder und Schwestern, den deutschen Stellen mitgeteilt, wir werden dies weiter verfolgen.
Wir haben dies in zahlreichen europäischen Parlamenten, im Europarat und bei unseren Gesprächen auf die Tagesordnung gesetzt. Meine werten Brüder und Schwestern, wir sind in der Türkei in dem Maße glücklich und ruhig, wie Sie hier glücklich und ruhig sind. Ihre Probleme sind unsere Probleme. Seien Sie versichert, dass Ihre Angelegenheiten auch unsere Angelegenheiten sind. Wichtig ist, dass wir die Hoffnung nicht verlieren, dass wir niemals Abstriche an dem Geist der Solidarität zulassen, wir einheitlich sind, stark und vital sind.
Es gibt kein Problem, das wir mit Gottes Hilfe nicht überwinden können, es wird kein solches Problem geben.
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Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(sueddeutsche.de/gba)
Stockender Kita-Ausbau
er hat recht-
ein deutscher ist erst dann mit "seinem" türken zufrieden, wenn er einen christbaum an weihnachten aufstellt-
und wundert sich aber, wenn türken von einem deutschen, der in die türkei ausgewandert ist, das mitleben islamischer traditionen fordern.
einwanderungspolitik ist immer auch auiswanderungspolitik-
und das lenkende motto sollte sein:
"was du nicht willst das man die tu, füg auch keinem andern zu"
so sollte sich der aufgeklärte deutsche verhalten
Soweit ich mitbekommen habe, alles wortwörtlich übersetzt...
Doch wo bitteschön ist da was negatives dran??
Ich kann es einfach nicht mehr fassen und will nicht länger mitansehen, wie jedes einzelne Wort, jede einzelne Tat von Türken sowie auch von Erdogan in negative sogar ins Dreck gezogen werden!
Es war eine Bereicherung diesem Mann zu zuhören, er ist gebildet, aufrichtig und auch ´´modern´´!!
Er hat uns hier in Deutschland lebenden Türken zur Integration aufgefordert, obwohl wir die 3. Generation bereits vollsten Integriert sind.
Die kriminellen Türken darunter...das ist eine anderes Thema, denn das gibt es bei den Deutschen genauso....also kann mir niemand erzählen dass Kriminalität was mit Integration zu tun hat....
Ich habe es echt satt!!!
Denn obwohl ich integriert bin, hier aufgewachsen bin, die Sprache beherrsche, hier arbeite, hier Steuern bezahle, MUSS ich den deutschen Pass mit viel Geld und Aufwand erwerben. Und am Ende bin ich trotzdem immer noch die Türkin ´´ mit einem deutschen Pass´´
Mir verschlägt einfach nur noch die Sprache.....
Ein verfehlter Ausdruck ("Assimilation ist ein Verbrechen ...") in einem Meer von
"mit Gottes Hilfe".
standen die sie vor Wien - jetzt sind sie schon in Köln! Nur die Namen haben sich geändert! Byzanz war auch 'mal eine christl. Stadt!
Erdogan schafft es einen Ausgleich der Erwartungen weiter Bevölkerungskreise hinzubekommen. In seiner Partei sind mehrere Vertreter anderer politischer Gesinnungen (linke, bürgerliche), sowie Minderheiten (allein 80 kurdisch stämmige Abgeordnete) vertreten. Er hat viele Abgeordnete aus den ehemaligen Reihen der DYP, ANAP usw. Wenn Erdogan wirklich versuchen sollten an den Grundpfeilern des Laizismus zu rütteln, dann würde seine Partei von ihnen zerbrechen. Er zitiert Atatürk nicht so häufig aber doch regelmäßig. Viele Türken sehen auch, dass er bestrebt ist, die von Atatürk aufgezeigte Ziele zu erreichen. Atatürks Ziel ist es den höchsten zivilisatorischen Stand zu erreichen. Dieser Stand wurde damals wie heute im Westen gesehen. Deshalb können einiger Politiker vergebens weiter hoffen, dass sie die Türkei mit Hinhaltetaktiken zur Aufgabe der Beitrittsverhandlungen bewegen können.
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