Energiereise der KanzlerinMerkel, wie sie lernt und staunt

Die Umfragewerte der Kanzlerin sind im Keller; der Streit um die Atomkraftwerke verbessert ihr Image kaum. Eine Reise zu alternativen Energieerzeugern sollte helfen - die Stationen in Bildern.

Die Umfragewerte der Kanzlerin sind im Keller; der Streit um die Atomkraftwerke verbessert ihr Image kaum. Eine Reise zu alternativen Energieerzeugern sollte helfen - die Stationen in Bildern.

Die einst so beliebte Klimakanzlerin versucht, ihr Image aufzupolieren. Dafür reiste sie quer durch Deutschland und posierte vielerorts als interessierte Lernende vor Windparks und Atomkraftwerken - obwohl sie als Physikerin eigentlich keiner Erklärungen bedarf. Vor allem die alternativen Energieerzeuger standen im Mittelpunkt - denn die Reise sollte verdeutlichen, dass es die Regierung ernst meint mit ihrem Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromversorgung zu steigern. Bis 2020 sollen mindestens 30 Prozent des Energiebedarfs mit alternativer Energie produziert werden.

Der Hoffnungsträger Windkraft machte deshalb am Mittwoch vergangener Woche den Anfang: Angela Merkel besuchte den Windpark Ravensberg-Krempin bei Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern.

Bild: AFP 27. August 2010, 18:032010-08-27 18:03:41 © sueddeutsche.de/lama/mikö/pfau