Der CDU-Generalsekretär glaubt, bei den Grünen ein Umdenken in der Atomkraft ausgemacht zu haben - und wirbt für Schwarz-Grün.
CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla glaubt, bei den Grünen einen Sinneswandel in Sachen Atomenergie zu erkennen. "Wenn Sie sich mit Grünen unter vier Augen unterhalten, dann geben die mittlerweile sogar zu, dass dieser Ausstieg, so wie er damals von Rot-Grün vereinbart worden ist, unter den jetzigen Gegebenheiten falsch ist", sagte Pofalla im ARD-Morgenmagazin.
CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla. (© Foto: ddp)
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Demnach wäre die Möglichkeit eines schwarz-grünen Bündnisses trotz des Streits über die Atompolitik nicht vom Tisch. "Die Grünen sollten das, was sie hinter verschlossenen Türen sagen, jetzt auch nach außen sagen", sagte Pofalla.
Die CDU fordert längere Laufzeiten der Atommeiler. Die Energiekonzerne sollten Zusatzgewinne zur Senkung der Strompreise und für erneuerbare Energien verwenden, sagte Pofalla. Die CDU bezeichnet die Kernkraft als Öko-Energie. SPD und Grüne lehnen die Verlängerung der Laufzeiten jedoch ab.
Die Union hält es wegen der Haltung der SPD nicht für realistisch, dass der im Koalitionsvertrag bestätigte Atomausstieg in dieser Wahlperiode geändert werden kann. Das letzte deutsche Atomkraftwerk soll demnach 2020 bis 2022 vom Netz gehen.
Pofalla gehörte zur sogenannten Pizza-Connection, einer Gruppe jüngerer CDU- und Grünen-Politiker, die sich in den 1990er Jahren zum Gedankenaustausch trafen.
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(dpa/bica/bosw)
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Es greift immer mehr um sich "was interessiert mich Morgen, ich lebe heute und ich will gut leben", natürlich kann man gut leben, das kann man auch ohne AKW s. Wenn nicht in früheren Jahren die Stromkonzerne privatisiert worden währen oder ihre Renditevorstellungen nicht jehnseits der 10 % Granze lägen, dann hätten wir heute ein Stromnetz das in der Lage ist Windstrom aus dem Norden, Solarstrom aus dem Süden und den Strom von kleinen Blockkraftwerken überall verfügbar zu machen. Heute sieht die Realität anders aus: die Abschaltung einer Hochspannungsleitung wegen der Durchfahrt eines Schiffsneubaus führt zu einem europaweiten Blackout, 60 Jahre alte Masten brechen unter der Last von Eis zusammen und legen das Münsterland lahm, aber gleichzeitig steigen die Dividenden der Aktionäre. So aber fordern die CSU und die CDU den längeren Betrieb der alten AKW´s um angeblich die Stromkosten zu senken. Die Kraftwerke laufen und der Strom ist so teuer wie noch nie aber auch die Gewinne der Betreiber sind so hoch wie noch nie. Der Dumme ist der Verbraucher die heute die hohen Stromkosten zahlen müssen und die kommenden Generationen die diesen radioaktiven Müll ca. 50 - 500.000 Jahre lagern, bewachen und kontrollieren müssen.
Ich kann Russisch-Roulett an meinem eigenen Kopf spielen, qui versatur in republica, wenn ich also blöd bin, aber die Waffe an den Kopf unserer Kinder zu halten ist sehr verantwortungslos. Wir alle Nutznießer leben eben nur ein paar Jahrzehnte in unserer Welt, und unserer Nachkommenschaft überlassen wir die Lasten über tausende von Jahren, Leute!
Ein Risiko einzugehen, das man selber nicht ausbaden braucht, ist einfach unmoralisch.
Po-fal-la, balla balla....
Wie sicher Atomkraft ist, sieht man ja jetzt wieder in Aspe. Es beruhigt mich ungemein. Auch die Sprüche Deutschland habe die sichersten Atomkraftwerke. Frage mich nur wie dann Krümmel, Brunsbüttel, usw. möglich waren. Auch frage ich mich, warum die Betreiber keine neuen AKWs bauen wollen, wenn das ganze doch so sicher und billig sein soll. In Finnland wird derzeit ein neues AKW gebaut. Sollte eigentlich schon vor zwei Jahren fertig sein. Der Kostenrahmen hat sich auch schon verdoppelt, Fertigstellung nicht absehbar. Kann das der Grund sein, dass man immer nur die alten Schrottmeiler weiter betreiben will. Weltweit wird derzeit der Neubau von 43 AKW geplant. Sollten alle, die die nächste Zeit vom Netz gehen , ersetzt werden, müssten jedoch mehr als 400 gebaut werden. Davon liest man aber nichts. Dazu sagen aber auch Merkel und Pofalla nichts. Und Gloß schon gar nicht.
"@woksoll-Woher nehmen Sie ihre Weisheiten in Bezug auf den Irak???"
Das kann ich gerne sagen: Der Herr Teltschik, CDU, war so nett, die Positionen, die Herr Fischer als US-amerikanischer Universitätsdozent in spe 2003 auf der Sicherheitskonferenz vertrat zu dokumentieren:
http://www.securityconference.de/konferenzen/2003/index.php?sprache=de&
""Warum jetzt?", fragte Fischer und dann noch einmal: "Ich bin nicht überzeugt!" "
Also kann man sagen: als Herr Gerhard Schröder, SPD, zum Irakkrieg die Position vertrat "Auf gar keinen Fall", trat der Herr Josef Fischer, Die Grünen, mit einem klaren "Warum jetzt?" an die Öffentlichkeit.
Die Positionen von Herrn Fischers Kriegskombattandin Frau Albright zum Verhungern lassen von 200.000 Kindern im Irak zur Ära Clinton könenn Sie in deren Biografie (der ersten) nachlesen. Das war kurz bevor sich Herr Fischer mit Frau Albright in Rambo-Jet eine Fakediskussion mit Serbien führte und man dann beschloss, gemeinsam Belgrad,d ie offene Stadt zu bombardieren. Joschka Fischer als Aussenminister, der kampfflugzeug ind en Balkan schikct, um Zivilisten in Städten zu bombardieren. Klasse. Prima. Vollständig CDU-kompatibel.
Da helfen auch Dementis nichts. Wenn man in der Regierung ist, haben die Grünen keine Hemmung. Kein Potenzial mehr.
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