Atomkraftgegner Stay bezog sich bei seiner Kritik an der Auswahl der Gutachter auf Medienberichte zu Verflechtungen des von der Regierung beauftragten Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln (EWI) mit AKW-Betreibern.
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So berichtete Spiegel Online, die Stiftungsprofessur des Leiters des EWI, Marc Oliver Bettzüge, werde von den Stromkonzernen RWE, Eon und Vattenfall mitfinanziert. Zuvor hatte bereits die Süddeutsche Zeitung berichtet, auch das EWI selbst habe Geld von RWE und Eon erhalten.
Bettzüge hatte sich zudem im Juni in einem Interview mit der Wirtschaftswoche für ein Festhalten an der Atomkraft ausgesprochen. Vielleicht ist die ganze Aufregung aber auch unberechtigt: Regierungssprecher Christoph Steegmans sagte zwar, Details des Gutachtens seien ihm noch nicht bekannt. Doch nach einem Bericht des Düsseldorfer Handelsblatts kommen die Gutachter zu dem Schluss, dass die Entscheidung über längere AKW-Laufzeiten keinen nennenswerten Einfluss auf Strompreise oder Versorgungssicherheit hat. Ohne Verlängerung der Laufzeiten würden zwar Stromimporte notwendig. Dies sei jedoch kein zwingender Grund für eine Verlängerung.
Wirtschafts- und Umweltministerium erhalten die Energieszenarien, die sie bei Gutachtern in Auftrag gegeben hatten, erst am Nachmittag, sagte der Regierungssprecher. Über das Wochenende würden beide Ministerien das Gutachten auswerten. Beide Minister, Norbert Röttgen (CDU) und Rainer Brüderle (FDP) würden dann kommende Woche die Öffentlichkeit informieren.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde derweil auf dem letzten Teil ihrer "Energiereise" im Wasserkraftwerk Rheinfelden und in einem "Plus-Energie-Haus" in Darmstadt erwartet. Die Bundesregierung will die Atomwirtschaft laut Informationen der Süddeutschen Zeitung aus Regierungskreisen bei längeren Laufzeiten nicht mit einer finanziellen Zwangsabgabe belasten, sondern setzt auf freiwillige Investitionen der Industrie. Eine freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen zu Investitionen in Ökostrom sei im Gespräch. Die Bundesregierung sei mittlerweile der Auffassung, dass eine Dreifachbelastung der Konzerne aus Brennelementesteuer, Abgabe und schärferen Sicherheitsanforderungen einzelne Atommeiler unrentabel machen würde.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) beharrt im Streit über eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke auf einer Gewinnabschöpfung der Energiekonzerne. "Wir haben in Baden-Württemberg immer gesagt, dass 50 Prozent der Erträge in die Erforschung und die Nutzung von erneuerbaren Energien fließen müssen", sagte Mappus beim Merkels Besuch im Wasserkraftwerk in Rheinfelden. Der Ausbau der Ökoenergien gehe sonst auf Kosten des Verbrauchers. "Zweistellige Milliardenbeträge können nicht immer nur beim Steuerzahler und Strombezieher hängenbleiben."
Regierungssprecher Christoph Steegmans sagte, es sei noch keine Entscheidung in der Sache gefallen.
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(sueddeutsche.de/dapd/AFP/dpa/pfau/woja)
@ Administration!
Was habt ihr denn für Server?Das ist ja der Horror!
Wenn ihr das nicht bald unter Kontrolle bringt könnt ihr euer Forum vergessen!!
THTR 300 - Thorium Hochtemperatur Reaktor
AKW mit 300 Megawatt Leistung
Der THTR in Hamm/Uentrop wurde 1989 abgeschaltet weil die Betreibergesellschaft, die H-KG - Hochtemperatur Kernkraftwerk GmbH, den Reaktor nicht in den Griff bekam und schwerwiegende Probleme, Kontaminierung der Umwelt im Mai 1986, wochenlang verschwieg (siehe 'Der Störfall' in Historie). Ähnliche Sicherheitsprobleme wie damals beim THTR sieht der aufmerksame Beobachter heute, gut zwanzig Jahre später, bei Atomanlagen weltweit.()
Wenn man die schwarz-gelbe Koalition momentan in der Atomfrage agieren sieht, meint man sich in eine Wahlveranstaltung von rot-grün versetzt. Jetzt ist gerade etwas Gras über die MwSt.-Senkung für die Mövenpicker gewachsen, jetzt machen sie das nächste Fettnäpfchen auf.
Allerdings geht's dieses Mal um etwas mehr als Geld. Unverantwortlich!
Bauen wir uns ein schönes Atomkraftwerk in Hamm:
"Eine Störung mit Austritt von Radioaktivität am 4. Mai 1986[5][6] führte zunächst zu einer Phase des Stillstands der Anlage. Nach einer weiteren Stillstandsphase wegen schadhafter Haltebolzen in der Heißgasleitung geriet die HKG im August 1989 an den Rand der Insolvenz[7] und musste durch Zahlungen der Bundesregierung von 92 Mio DM gestützt werden.[8] Aufgrund von sicherheitsrelevanten und wirtschaftlichen Überlegungen sowie wegen des geschwundenen Interesses der Energiewirtschaft an Kugelhaufenreaktoren[7][3] wurde dann am 1. September 1989 die Stilllegung des THTR-300 beschlossen. Von Oktober 1993 bis April 1995 wurden die Brennelemente in Castor-Behältern in das Transportbehälterlager Ahaus transportiert. Der Reaktor selbst wurde bis 1997 in den so genannten „sicheren Einschluss“ überführt[9] und verursacht weiter Kosten in Höhe von 6,5 Mio € jährlich. Er enthält noch ca. 390 Tonnen radioaktive Anlagenbauteile. Frühestens 2027, nach Unterschreiten der relevanten Grenzwerte, kann er endgültig abgerissen werden."[wiki]
aber war ja nur ein bisschen........
Die Gutachen der Atomlobby sind so viel Wert wier die Gesetze die von Juresprodenzen vorgeschrieben werden und so auch übernommen werden von Lobby gruppen der Wirtschaft!
Paging