Die Waffenruhe in Georgien ist mit Erleichterung aufgenommen worden. Frankreichs Präsident Sarkozy forderte in Moskau, dass Russland seine Macht nun für die Sicherung des Friedens einsetze.
Die Waffenruhe in Georgien ist mit Erleichterung aufgenommen worden. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy sprach bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Dmitrij Medwedjew in Moskau von einer "guten Nachricht".
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Die Neuigkeit über ein Ende der russischen Kampfhandlungen im Südkaukasus sei von Europa erwartet worden. "Russland muss seine Macht für die Sicherung des Friedens einsetzen", forderte Sarkozy im Kreml. Frankreich hat derzeit die EU- Ratspräsidentschaft inne.
Auch die USA haben die Entscheidung Russlands, den Einsatz in Georgien zu beenden, positiv bewertet. "Sicher ist das, was heute bekannt wurde, positiv im Vergleich zu dem, was wir gestern gehört haben", sagte der US-Botschafter bei der UNO, Zalmay Khalilzad, im Radiosender NPR.
Die EU-Kommission nahm die Einstellung der Kampfhandlungen "zur Kenntnis". Eine Sprecherin der Kommission sagte in Brüssel: "Wir verlassen uns darauf, dass diese Verpflichtung unverzüglich zu einer konkreten Wirklichkeit wird."
Polens Präsident Lech Kaczynski äußerte sich zuversichtlich, dass die Einstellung der Kampfhandlungen in Georgien zum Frieden im Kaukasus führen werde.
Skepsis in Tiflis
Die georgische Regierung reagierte dagegen skeptisch auf die Ankündigungen aus Moskau. Bis zur Vereinbarung eines Waffenstillstandes seien die georgischen Truppen auf alles vorbereitet und einsatzbereit, sagte Ministerpräsident Lado Gurgenidse der Nachrichtenagentur Reuters in einem Telefongespräch. "Wir brauchen mehr Beweise, eine bindende Übereinkunft."
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(dpa/Reuters/AFP/buma)
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Ich unterstuetze die Moskauer Forderung alle Kriegshandlungen vor dem internationalem Gerichtshof in Den Haag zu bringen um zu entscheiden welcher Russischer oder Georgischen Offizier/Staatsoberhaupt gegen das internationalen Recht verstossen hat.
Komisch das die laut schreiende USA und EU die immer reden"internationalen Gericht, internationalen Gericht" hier in diesem Fall auf einmal kein Gericht wollen....
Klar bestreiten die Georgier das sie Voelkerrechtswidrig gehandelt haben und die EU und USA sagen ja auch das es alles Rechtens ist was Georgien getan hat. Also, wenn das alles rechtens ist, warum lehnen unsere Vertreter die Forderungen Russlands um es in Den Haag vorzulegen ab?
Handlungen der US Army duerfen nicht vor dem Gericht, Handlungen der EU Partner nicht, Handlungen der NATO Freunde nicht, aber Handlungen aus Somalien, Nigeria, Serbien, etc schon...Gilt auf Erden immer noch das Recht des Staerkeren, was uebrigens Verfassungswidrig ist mit den Verfassungen aller 27 EU Staaten, oder wie soll mann das verstehen?
... Zensur a'la China schlägt hier auch wieder zu, wenn man mal das Kind beim Namen nennt.
Man kann nur hoffen, daß die Leute dort jetzt wieder alle Frieden haben. Aber bei dem Sakaswilli muß man vorsichtig sein. Mit öffentlichkeitswirksamer Propaganda hantiert er ausgezeichnet und ein Lügenbaron ists auch. Einen Tag bevor die große Krise dort losging, verkündete er einen "einseitigen Gewaltverzicht", um in der darauffolgenden Nacht die südoss. Hauptstadt samt Einwohnern und nur leicht bewaffneten russ. Friedenssoldaten in ihrer Kaserne massiv mit schwerer Artillerie und Salvenwerfern fast vollständig zu zerstören.
Nachdem er dann wieder schön scheinheilig im Fernsehen vor dem franz. Vermittler eine "einseitige Waffenruhe" unterschrieb, wurde kurze Zeit später aus der südoss. Hauptstadt gemeldet, daß man wieder von georg. Artillerie beschossen wird (sowie am Abend in der Stadtumgebung Angriffe georg. Hubschrauber).
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Na hoffentlich war es das auch wirklich!