Katrin Göring-Eckardt leitet künftig die Synode der Evangelischen Kirche. Die Grünen-Politikerin setzte sich gegen den ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Beckstein durch.
Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt ist neue Vorsitzende der EKD-Synode in Deutschland.
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Die 42-jährige Vizepräsidentin des Bundestages setzte sich bei der Wahl am Samstag in Würzburg mit 72 zu 50 Stimmen gegen den früheren bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein durch. Göring-Eckardt tritt damit die Nachfolge von Barbara Rinke an. Die 62-jährige Oberbürgermeisterin von Nordhausen in Thüringen hatte nicht wieder kandidiert.
Die EKD-Synode ist das evangelische Kirchenparlament, an dem traditionell nicht nur Geistliche teilnehmen, sondern auch Personen aus anderen Bereichen der Gesellschaft, die mit der Kirche verbunden sind.
Die Synode hat die Aufgabe, über die EKD betreffende Angelegenheiten zu beraten und zu beschließen. Dazu gehören Kirchengesetze über Haushalt, Arbeitsrechtsregelungen, Datenschutz sowie Vorlagen des Rates und der Kirchenkonferenz.
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(AP/cag)
Stockender Kita-Ausbau
Christenbashing und vulgärer Antiklreikalismus wieder zum guten Ton gehören, ist es sehr erfreulich, dass die EKD aus der Positionierung der Sozis Konsequenzen gezogen hat. Auch links von der CDU gibt es nämlich noch Wahlalternativen für Christen. Man muss dann nicht unbedingt die Sozis wählen. Ein rundum erfreulicher Machtverlust der SPD: Bei Wowereit und Konsorten darf man sich dafür bedanken.