Erster Erfolg der deutschen Anti-Piraten-Mission: Die Marine setzte neun Piraten am Horn von Afrika fest - und verhinderte so die Kaperung eines Frachters.
Zum ersten Mal seit Beginn der Anti-Piraterie-Mission "Atalanta" am Horn von Afrika im Dezember haben deutsche Marinesoldaten mutmaßliche Seeräuber festgesetzt und an Bord eines deutschen Kriegsschiffes gebracht.
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Die Fregatte "Rheinland-Pfalz" vereitelte einen Piraten-Überfall. (© Foto: dpa)
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Das teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam am Dienstag mit. Wie nun mit den Festgenommenen weiter verfahren wird, entscheidet eine Runde von Staatssekretären aus Außen-, Verteidigungs-, Innen-und Justizministerium voraussichtlich an diesem Mittwoch.
Nach Mitteilung der Bundeswehr fing die Fregatte Rheinland-Pfalz am Dienstagmorgen im Golf von Aden den Notruf des Frachters Courier auf, der von mehreren Piratenbooten angegriffen und mit Panzerfäusten und automatischen Gewehren beschossen worden sei.
Kommandant Markus Rehbein auf der 50 Seemeilen entfernten Rheinland-Pfalz entsandte sofort einen der beiden Bordhubschrauber, der zusammen mit einem Helikopter des US-Kriegsschiffes Monterey den Angriff mit Warnschüssen abwehrte. Eines der Piratenboote wurde gestellt, während mehrere andere in jemenitische Hoheitsgewässer entkamen.
Knapp drei Stunden später erreichte die Rheinland-Pfalz den Ort des Zwischenfalls. Ein sogenanntes Boarding-Kommando enterte das in Schach gehaltene Piratenboot und brachte neun Seeräuber an Bord der deutschen Fregatte.
Hier werden sie in einem auf Deck aufgeschlagenen Zelt untergebracht, bis die Staatssekretärsrunde entschieden hat, ob ein starkes deutsches Interesse an ihrer Strafverfolgung besteht. Dann würden die neun nach Deutschland gebracht und vor Gericht gestellt.
Die 20.000 Tonnen große Courier gehört der Hamburger Reederei Gebrüder Winter und fährt unter der Flagge des Karibikstaates Antigua und Barbuda. Sie war in dem vor dem Jemen eingerichteten Sicherheitskorridor unterwegs, fuhr jedoch nicht in einem der von Kriegsschiffen gesicherten Konvois.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(SZ vom 04.03.2009)
Obama zeichnet Bob Dylan aus
Lieber ironbutterfly bitte bitte aufhöhren , Mir ist langweilig
A.Q
zu urteilen, sollte man den Geschichtsunterricht deutscher Schulen intensivieren. Hier wird eine Akzeptanz der Piraterie wider Wissen betrieben. Kindergeschwätz. Dürfte ich mal nachfragen wieviele Freibeuterschiffe einige christliche Päpste im Auftrag hatten? Die englische und spanische (portugiesische) Krone bekennt sich dazu, auch zum Skavenhandel. Also nicht nur ein Araberproblem. Und die modernere Wirtschaftspiraterie? Auch in Deutschland. Im 1WK und 2WK Zwangsbeschäftigung Kriegsgefangener und Andersdenkender unter verachtenden Umständen, deren Ende bekannt ist. Noch heute müssen sich Firmen dazu bekennen. Würden die Piraten Somalias nicht direkt den Welthandel bedrohen und damit auch den Wegfall von Arbeitsplätzen, wären die Piraten nicht international organisiert, Deutschland hätte sich nicht gerührt. Die flinken, wendigen kleinen Fischerboote sind in der Lage große Schiffe zu versenken, und auf dem Radarschirm schwer zu erkennen. Mal nachhören,was eine Panzerfaust so alles anrichten kann (das kleinste Übel). Wer liefert die tragbaren Raketenbasen? Die gibt es nicht im Computerladen im Ausverkauf. Nur: muß man unbedingt die Taten deutscher Fregatten denn auf die Titelseite setzen? Das die deutsche Regierung Schiffbruch erleiden wird, ist voraussehbar. Denn da sitzen alles andere als Perfektionisten.
Nun ja, man könnte Ihnen chauvinistische Züge unterstellen; zudem zweifle ich etwas an der moralischen Integrität Ihrer Rechtfertigung - Sie sagen, okay, die Queen hat vor vielen hundert Jahren einen Freibrief für Piraten gegeben, Europa hätte durch die Kolonisation gestohlen -
deswegen soll es jetzt gerechtfertigt sein, wenn bei Piratenübergriffen jeden Tag Menschenleben gefährdet werden?
Ich hoffe, Sie wissen, was ein Menschenleben werd ist. Geschichte ist Geschichte; sie ist keine Rechtfertigung für das Jetzt, sondern der Weg dorthin. Im Jetzt müssen wir aus Geschichte lernen, im Jetzt müssen wir Verantwortung übernehmen.
Und das für jedes Menschenleben.
Nicht nur die Seefahrer haben Schutz verdient - gerade in Afrika wüten verheerende und Menschenleben vernichtende Kriege, Mord, Massenvergewaltigung und Kindersoldaten sind Alltag. Leider hilft der Westen dort meistens nicht...
""Was gehn mich die Weltmeere an?""
Was geht uns dein Geschwätz an , merckst du denn nicht ,was du hier für einen Mist erzählst
A.Q
""Dieser ganze Bundeswehrverein gehört abgeschafft, Wie kommt der Steuerzahler dazu, den Grössenwahn von Provinzpolitikern ........."
Hast du Angst um den SOLI ? Wir verstehen uns , also machs bitte wenigsten nicht so auffällig.
A.Q
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