Anzeige
- zum vorherigen Bild
-
Ein Jahr Barack Obama – Friedensnobelpreis
- zum nächsten Bild
Am 9. Oktober verkündet das Osloer Nobel-Komitee völlig überraschend, dass Barack Obama den Friedensnobelpreis erhalten wird. Das Komitee begründet seine Entscheidung damit, dass der US-Präsident die Hoffnung auf eine bessere Zukunft vermittelt und das internationale Klima verbessert habe. Es verweist insbesondere auf die Initiative Obamas für eine atomwaffenfreie Welt und ein verbessertes Verhältnis der USA zu den Vereinten Nationen. Auch dass Obama auf die muslimische Welt zugegangen ist, würdigt das Komitee. Beobachter weltweit reagieren überrascht, denn in einem Punkt sind sich viele einig: Obamas Politik war bisher eine Politik der Visionen, nicht der Taten. Im Nahen Osten heißt es, der Preis könne sich als Bürde für den Friedensprozess erweisen, weil er den Erwartungsdruck erhöhe. Obama hat es bislang nicht geschafft, Israel zum Verzicht auf den Siedlungsbau im Westjordanland zu bewegen.
Foto: dpa
18. Januar 2010, 09:06 2010-01-18 09:06:00