Hillary Clinton hat sich bei ihrem innerparteilichen Rivalen Barack Obama für einen ihrer Berater entschuldigt. Dieser hatte Obama seinen früheren Drogenkonsum vorgehalten.
Die US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat sich bei ihrem innerparteilichen Hauptrivalen Barack Obama persönlich für die Äußerung eines ihrer Wahlkampfberaters entschuldigt. Der Mitarbeiter Bill Shaheen hatte in einem Interview gesagt, die Amerikaner sollten bei der Entscheidung über die Spitzenkandidatur der Demokraten für die US-Präsidentschaftswahl auch Obamas Eingeständnis in Betracht ziehen, dass er früher Drogen genommen habe.
Hillary Clinton bedauert die Äußerungen ihres Wahlkampfberaters über den Drogenkonsum ihres Konkurrenten Obama. (© Foto: ap)
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US-Medien zitierten Clinton am Donnerstag mit den Worten, dass sie ihr Bedauern über die Bemerkung ausgedrückt habe, die nicht mit der Wahlkampfleitung abgesprochen gewesen sei und auch nicht dem entspreche, "was wir befürworten". Shaheen selbst hatte seine Äußerung bereits zurückgenommen und seinen Rückzug aus Clintons Wahlkampfteam erklärt.
Obama hatte in seinen 2004 veröffentlichten Memoiren geschrieben, dass er als Teenager Marihuana geraucht, Alkohol getrunken und gelegentlich auch Kokain geschnupft habe. Auf Shaheens Äußerung reagierte Obamas Wahlkampflager mit den Worten, sie zeige, wie "verzweifelt" Clintons Wahlkampfteam inzwischen sei.
Der Vorsprung der ehemaligen First Lady vor Obama ist in den vergangenen Wochen geschrumpft. In Iowa, wo am 3. Januar über die innerparteilichen Nominierungen abgestimmt wird, liegt der Senator aus Illinois nach Umfragen inzwischen sogar vorn.
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(dpa/Reuters/gal/mako)
Youtube-Hit aus USA
sich auch mal für etwas entschuldigen können ...
und vorher "natürlich unabgesprochen" - aber sicher - dem Konkurrenten nochmal eine reinwürgen.
Was ist daran Größe?
Der amerikanische Wahlkampf ist dermaßen heuchlerisch - wie immer - das einem fast schlecht werden kann davon.
das zeigt größe, sich auch mal für etwas entschuldigen können, wunderbar.
dieses niveau wünschte ich mir für unsere politiker und überhaupt.
Angesichts von Hillarys "Sorry" (zusammen mit dem von der SZ palzierten traurigen Gesicht auf dem Foto) beantrage ich den Heiligenschein für Hillary, den sie dann bis zur Wahl je nach Bedarf neu aufpolieren kann.
Was für eine Heuchlerin!
I
Sonst könnte man ja gleich bei Gorgieboy bleiben.
OMG, wie hirnverbrannt sind manche Politiker in dem Land?! Jeder weiß doch, daß der amtierende Präsident mal Alkoholiker war...