Diplomatische Posse Druckbetankung

Am Ende konnte Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, hier auf der Siko in München, doch noch nach Hause geflogen werden.

(Foto: Thomas Kienzle/AFP)

Wie Irans Außenminister bei der Münchner Sicherheitskonferenz herzlich willkommen war, sein Flugzeug aber um ein Haar kein Kerosin bekam.

Von Georg Mascolo und Nicolas Richter

Über alle Weltkrisen hinweg sind die Besucher der Münchner Sicherheitskonferenz durch zwei Gemeinsamkeiten verbunden: Sie müssen erstens anreisen und zweitens wieder abreisen. Das klingt einfacher, als es ist, denn manchmal sind die Weltkrisen so gewaltig, dass sie sogar die Beförderung der Konferenzgäste gefährden, jüngst etwa die von Außenminister Mohammed Dschawad Sarif, der mit fließendem Englisch und einem Hang zur Theatralik die Islamische Republik Iran vertritt.

Eine Woche vor der Konferenz erhält Sarif eine Nachricht der Flughafen München GmbH: Leider könne ...