Kaum ist der UN-Gesandte Gambari abgereist, setzt das Militär in Birma seine Einschüchterungspolitik fort. Zeugen berichten von nächtlichen Verhaftungen - mittlerweile sollen tausende Menschen verschwunden sein.
Nach der Abreise des UN-Gesandten Ibrahim Gambari hat das Militär-Regime in Birma seine Einschüchterungspolitik gegen die Bevölkerung fortgesetzt. In der Nacht auf Mittwoch seien zahlreiche Menschen in Rangun festgenommen und auf mindestens acht Lastwagen aus der Millionenstadt transportiert worden, berichteten Augenzeugen.
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Soldaten an einem Checkpoint in Rangun (© Foto: dpa)
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Die Regierung machte keine Angaben darüber, wo die Menschen hingebracht wurden und wie viele Demonstranten mittlerweile in Haft sitzen. Der UN-Menschenrechtsbeauftragte für Birma, Paulo Sergio Pinheiro, schätzt allerdings, dass die Zahl der Gefangenen mittlerweile in die Tausende gehen dürfte.
Bei den nächtlichen Festnahmen ging die Polizei offenbar rigoros vor: In einem Haus nahe der Shwedagon-Pagode, dem Ausgangspunkt der Massenproteste gegen das Regime, blieb nur ein 13-jähriges Mädchen zurück. Ihre Eltern seien in der Dunkelheit verschwunden, sagte das Kind.
Gambari sollte im Auftrag des UN-Sicherheitsrats die Führung in Birma zu einem Dialog mit der Demokratiebewegung auffordern, die in der vergangenen Woche gewaltsam niedergeschlagen worden war. Er war am Dienstag nach einem viertägigen Besuch aus Birma abgereist, nachdem er Gespräche mit der Militärjunta und der Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi geführt hatte.
Der Gesandte wollte am Mittwoch den singapurischen Ministerpräsidenten Lee Hsien Loong als Vorsitzenden der ASEAN-Staaten treffen und ihm von seinem Aufenthalt in Birma berichten. Am Freitag wird Gambari in New York zurückerwartet.
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(Reuters)
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dann lag eben ein Mißverständnis vor.
Etwas paradox, wie Sie den Zusammenhang meiner Gedankengänge bezweifeln, wenn Ihrem selbst jeglicher fehlt.
Sie schreiben meine Argumentation nach mit einem anderen Wortlaut, aber hören sich dabei an als wäre sie gegen mich gerichtet?!
Es geht genau darum, dass es nicht in unserem Interesse ist dort zu helfen, aber hier in den Kommentaren gegen Amerika und sonstwen gewettert wird, weil sie nicht eingreifen nur um sich dann selbst als die tollen Europäer darzustellen.
Es ist genau dieses Spielen mit dem Abwägen eines Eingreifens, obwohl doch von Anfang an klar ist, dass dies nicht passieren wird was so verwerflich an der ganzen Sache ist.
Und das kommt alles nur aus dieser unglaublichen Arroganz, die die "Vereinten Nationen" (ein Witz, dieser Name) an den Tag legen sich einbilden zu dürfen, man hätte auch nur das geringste zu diesem Thema zu sagen oder sogar "Sanktionen zu verhängen".
Nehmen wir an, den Chinesen ist am Wohl der Birmaner nicht sonderlich gelegen.
Nehmen wir an, die Chinesen betrachten die de facto Herrschaft über Myanmar als eine geostrategische Notwendigkeit.
Was heißt das für uns?
Daß wir den Birmanern helfen sollten, uns also in einen Territorialstreit mit China um Birma einlassen sollten?
Wir befinden uns schon in einem Territorialstreit mit Pakistan, was wir uns allerdings noch nicht einmal eingestehen! Die Aussicht diesen Streit zu gewinnen, haben wir nicht. Ebensowenig hätten wir eine Aussicht den Streit mit China zu gewinnen, wenn wir nicht bis zum äußersten gehen wollten.
Wollen wir das?
Ich nicht. Überall auf der Welt gibt es Stärkere, die Schwächeren ihren Willen aufzwingen. Solange sie dabei eine gewisse Zurückhaltung zeigen, eine SATISFAKTIONSFÄHIGKEIT, ist es nicht sinnvoll sie daran zu hindern, denn der Preis dafür wäre zu hoch.
Wenn man selbst betroffen ist, steht es einem natürlich frei zu kämpfen.
Bin ich ein àrschlóch? Ja?
Vor welchem Maßstab wäre ich eines? Die Welt ist wie sie ist, man kann sich seine Nachbarn nicht aussuchen und muß sich wohl überlegen, wofür man kämpft, ob man kämpft, wie man kämpft.
Ja, flau, DAS IST ES NICHT WERT.
Und versuchen Sie mal etwas Zusammenhang in Ihre Gedankengänge zu kriegen.
Jetzt sind wieder die USA schuld. Also das ist wirklich sowas von durchschaubar und damit einfach nur noch langweilig mittlerweile. Wo sind denn die europäischen Truppen die dem Land den Frieden bringen? Ach ich vergaß, wenn es für uns gute Europäer angebracht erscheint darf ein anderes Land einen Krieg führen. Ansonsten natürlich nicht und wir halten uns da aktiv sowieso mal schön raus.
Und dann kommt wieder das dritte Reich ins Spiel......... entschuldigung, ich war kurz eingeschlafen.
Es ist so unglaublich anmaßend und für die friedlich protestierende Bevölkerung beleidigend wie der ach so tolle "Weltverband" selbsthuldigend abwägt ob man sich nicht möglicherweise gut genug wäre seine unendliche Macht einzusetzen um den armen, fehlgeleiteten Dschungelbewohnern die Zivilisation zu bringen.
Wenn man den Menschen wirklich helfen wollte, müsste man China unter Druck setzen, aber das ist es dann wohl doch nicht wert, was?
Paging