Wie Bürger den Mindestlohn sehen "Neun Euro wären richtig"
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Die Opposition will ihn seit langem, jetzt wagt sich auch die Union an das Thema: Kanzlerin Angela Merkel hat die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns angeregt. In ihrer Partei ist der heftig umstritten, auch die FDP sperrt sich. Aber was halten die Bürger davon? Wie hoch soll der Mindestlohn sein? Und was glauben sie, warum die CDU ausgerechnet jetzt darauf anspringt?
HorstSchuttinger:
Der einzige Effekt eines Mindestlohnes von 9 Euro wird sein, daß diejenigen, die mehr bekommen als 9 Euro, langfristig auf 9 Euro heruntergestutzt werden.
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was für eine logik.... :-(
wenn ein teil der arbeitnehmer in einer branche statt 9 euro mindestlohn z.b. nur 6,5 euro oder 7 euro verdient, dann ist es ein noch größerer anreiz für die arbeitgeber , die besser zahlen, den lohn ihrer arbeitnehmer langfristig auf 6,5 euro oder 7 euro herunterzustutzen.
im übrigen übersehen sie völlig, dass immer mehr arbeitnehmer im niedriglohnsektor trotz vollzeitbeschäftigung auf h4 angewiesen sind und wir steuerzahler für die proftgier der unternehmen zahlen müssen. soviel zum thema "mehrbelastung der staatskasse".
Der einzige Effekt eines Mindestlohnes von 9 Euro wird sein, daß diejenigen, die mehr bekommen als 9 Euro, langfristig auf 9 Euro heruntergestutzt werden. Wer weniger kriegt, muss auf Staatskosten subventioniert werden, damit keine Arbeitsplätze verlorengehen.
Also: Mindestlohn erzeugt eine Senkung des Durchschnittslohnes und eine Mehrbelastung der Staatskasse.
Aus "Gesetzlicher Mindest-Urlaubsanspruch" wurde umgangssprachlich schon oft "Gesetzlicher Urlaubsanspruch".
So wird auch aus
"Gesetzlicher Mindestlohn"
"Gesetzlicher Lohn"
werden.
NLP
"Gesetzlicher Lohn" klingt überdies ähnlich wie "Gerechter Lohn".
Es gibt bereits Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern unter Berufung auf das "Antidiskriminierungsgesetz" den arbeitsvertraglich festgesetzten Jahresurlaub auf 24 Tage herunterkürzen, indem sie sich auf den "Gesetzlichen Jahresurlaubsanspruch" berufen.
Dies ist Praxis in Deutschland.
Sprache machts möglich.
Ich auch, Dampflokomotive.
Aber es geht um ein gesetzliches Minimum, dass den Steuerzahler zum einen von unnötigen Benachteiligungen befreit und den Markt nicht verzerrt.
Es geht nicht um Einheitslöhne, sondern um gesetzliches Minimum,
damit die ganz schlauen Schmarotzer nicht die fairen Konkurrenten mit Staatshilfe in den Bankrott "wirtschaften"....
Bis auf wenige, sehr seltene Lichtblicke,
hat die deutsche Politik durch wachsendes Versagen geblendet.
"Wir brauchten Nullrunden für Arbeitsplätze."
"Nullrunden würden Arbeitsplätze schaffen."
Ja, prekäre Arbeitsverhältnisse wurden geschaffen,
andere abgeschafft – mithilfe der Politik von Schwarz bis Rot,
aber Globalisierung war "uns" ja wichtiger,
schließlich suchen wir im Urlaub in der Ferne und Überall unser gleichen, da braucht es auch dieselbe Währung:
Was für eine Last andere Scheine kennen zu lernen das einmal war!
Wieso benutzt die Propaganda-Industrie heute statt dem Begriff "Trio" eigentlich das russische "Troika"?
die haben doch 10 Jahre nix gemacht.
Nix gegen Dumpinglöhne und Leihsklaven.
In DK gibt`s offziell auch keinen Mindestlohn und doch arbeitet dort keiner, echt keiner, unter 17 Euro.
Also puten 17 euro die Stunde.
Wieso ist das seit Jahren in Deutschland ein Riesen-Problem???
Paging
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