Thilo Sarrazin glaubt nicht an Diskriminierung. Lehrer würden Kinder mit türkischem Namen auch nicht anders behandeln als andere Kinder, meint er. Ein Migrant mit gutem Abschluss der Ingenieurswissenschaft habe den Job schon sicher. "Integration durch Leistung", nennt Sarrazin das. Die Frage sei nur, warum bestimmte Gruppen offenbar nicht in der Lage seien, die geforderte Leistung zu bringen, andere aber sehr wohl. Womit er wieder bei seiner Kernthese wäre. Versuchen kann er es ja mal.
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An dem Demografie-Kongress in Berlin nahm neben Thilo Sarrazin auch die CDU-Politikerin und die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth teil. (© dpa)
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Die Linke Sevim Dagdelen bringt das ziemlich auf die Palme. Sie referiert über Daten, wonach bei gleicher Qualifikation deutschstämmige Bewerber klar bevorzugt werden und konstatiert einen "strukturellen Rassismus" in der deutschen Gesellschaft, woraufhin aus dem Publikum eine genervtes "Ohh nee" herüberschwappt. Mit einem Satz hat sie sämtliche Klischees über linke Migrantinnen erfüllt.
Je gebildeter, desto besser
Sarrazin bleibt dabei. Wer etwas leistet, wird nicht diskriminiert, wiederholt der Mann, der es just an diesem Tag als "Volksheld" auf den Titel des Spiegels geschafft hatte.
Migrationsforscher Bade erhellt die Situation: Beide hätten recht. Je höher der Bildungsabschluss, desto geringer die Diskriminierung. Mit anderen Worten: Ein studierter Migrant ist anerkannt, einer ohne Schulabschluss nicht. Warum manche Migrantengruppen mehr Abiturienten hervorbringen als andere, sagt er auch nicht. Das war auch schon die wichtigste Erkenntnis des Vormittages.
Dass Bitkom-Präsident Scheer am liebsten alle Einwanderungshürden abschaffen würde, um genug hochqualifizierte Mitarbeiter für seine Hightech-Unternehmen zu bekommen, überrascht kaum. Auch nicht, dass die Linke Dagdelen vielleicht das Ziel teilt, die Hürden abzuschaffen, aber sehr etwas dagegen hat, wenn Menschen nur als Teil der "Verwertungslogik im kapitalistischen System" gesehen werden. Rita Süssmuth sagt später das Gleiche, formuliert es nur anders: "Es sind Menschen gekommen, nicht nur Gastarbeiter."
Der Wissenschaftler Bade weiß natürlich schon seit langem, was schiefläuft in der Integrationspolitik. "Ich habe schon in den achtziger Jahren von defensiver Erkenntnisverweigerung auf diesem Gebiet gesprochen", sagt er und meint wohl die Politik. Die habe sich, wie Süssmuth bekennt, zu lange gedrückt vor dem Thema.
Das hat Folgen, weiß Forscher Bade, und deklamiert: "Die Rache heißt heute Sarrazin."
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(sueddeutsche.de/jja)
einmal stehen was man in D eigentlich will.Man möchte Einwanderungsland sein um Bevölkerungsschwund aufzuhalten und die Renten zu sichern.Geht aber nicht da D begrenzten Raum hat und die nötigen Arbeitsplätze für weitere Einwanderer fehlen die zur Rentensicherung gebraucht werden.Desweiteren fehlen schlicht die Ressourcen um eine Bevölkerung von 80Millionen langfristig zu halten.Man sollte deshalb schnellstens anfangen zu überlegen was man will.An der Frage der Ressourcen kommt man nicht mehr länger vorbei.
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Neandertaler-Keule fuchtelnde Propaganda ist schlicht degoutant !
Und beruhigen Sie sich doch ! Deutschland muß nicht vor Sarrazin und seinem Buch gerettet , nicht mal geschützt werden .
Donata1 schreibt 17.43 h - erneut falsch: ________Sagen sie!Sie wollen ja auch aufgrund falscher Zahlen eine Diskussion!
Sie verfehlen das Sujet -
Es hilft nicht, den Nationalsozialistischen Faschismus zu bemühen, denn dies verhöhnt die Opfer des Tausendjährigen Reiches.
Und, leider, nach meiner persönlichen Einschätzung auch jeden Bürger der derzeit in Deutschland die Thesen diskutieren möchte. Der Unterschied zwischen Diskutieren und Vertreten der z.B. Thesen des Sarrazin wird hierbei als bekannt, verstanden, vorausgesetzt.
Paging