Nachdem die Regierung verfügt hat, allein über die echte Reinkarnation des Dalai Lama zu entscheiden, schlägt dieser nun zurück. Er kündigt ein Referendum über seine Nachfolge an - der Kampf um die Kontrolle des künftigen Oberhaupts ist voll entbrannt.
Der Dalai Lama will nicht Peking entscheiden lassen, wo er wiedergeboren wird. Diese Sorge steckt hinter der Ankündigung des tibetischen Religionsführers, vor seinem Tod möglicherweise ein Referendum über seine Nachfolge einzuberufen.
"Das geht die Chinesen absolut nichts an": Der Dalai Lama will sich von Peking nichts vorschreiben lassen. (© Foto: AFP)
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"Viele Buddhisten waren empört über Pekings Verfügung, dass Reinkarnationen künftig von der Kommunistischen Partei genehmigt werden müssen", sagt Chhime Rigzing, Privatsekretär des Dalai Lama. Tibetische Buddhisten glauben daran, dass bereits erleuchtete Religionsgestalten bewusst und freiwillig auf die Erde zurückkehren können, um den Menschen bei ihrer leidensvollen Suche nach Erlösung im Nirwana zu helfen.
So wird oft einige Jahre nach dem Tod eines hochrangigen Lamas in Kindern nach dessen Reinkarnation gesucht. Der derzeitige Dalai Lama gilt als die vierzehnte Wiedergeburt des Bodhisattva Avalokiteshvara. "Das geht aber die Chinesen absolut nichts an", sagt Chhime Rigzing.
Mit der Idee eines Referendums, die vom Dalai Lama diese Woche erstmals öffentlich gemacht wurde, ist der Kampf um die Kontrolle über den künftigen Dalai Lama voll entbrannt. Im August dieses Jahres hatte die kommunistische Führung in Peking per Erlass verfügt, dass sie allein entscheiden will, wer eine echte Reinkarnation ist.
Peking möchte die künftige Wiedergeburt wenigstens alleine bestimmen. "Die Chinesen wissen, dass sie niemals das tibetische Volk völlig kontrollieren, solange sie dessen religiösen Führer nicht kontrollieren", sagt der Tibetexperte Claude Arpi.
Der Dalai Lama betont seit einiger Zeit auch, dass seine Wiedergeburt sehr wahrscheinlich nicht im von China kontrollierten Tibet entdeckt werden wird. "Wenn ich sterbe, solange wir noch Flüchtlinge sind, wird meine Reinkarnation logischerweise außerhalb Tibets kommen, um die Arbeit fortzuführen, die ich begonnen habe", sagte der Dalai Lama im indischen Amritsar.
In früheren Jahren, bevor sich der Ton zwischen Peking und der tibetischen Exilregierung in Dharamsala deutlich verschärfte, hatte das geistliche Oberhaupt Fragen nach dem wahrscheinlichen Ort seiner Wiedergeburt stets ausweichend beantwortet.
Wie politisch sensibel diese Frage in China ist, zeigt der Umgang der kommunistischen Führung mit dem elften Panchen Lama, dem zweithöchsten Religionsführer der Tibeter.
Nachdem der Dalai Lama 1995 die Reinkarnation des Panchen Lama in dem tibetischen Jungen Gyaltsen Norbu verkündet hatte, wurde der Junge sofort von Pekinger Sicherheitskräften gekidnappt. Als jüngster politischer Gefangener in der Volksrepublik wird der heute 16-jährige Junge an einem unbekannten Ort gefangen gehalten. Peking setzte dann in einer Scheinzeremonie einen falschen Panchen Lama ein.
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(SZ vom 30.11.2007/gba)
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Schade, dass Sie kein Profil angelegt haben, ansonsten würde ich Ihnen gerne mehr schreiben.
Aber vielleicht haben Sie ja Lust und die Gelegenheit, eine Nachricht bei mir zu hinterlassen.
Vielen Dank und bis dahin
ohne Ausnahme, ohne Regel...
aber manchmal wirkt sich die Regel wirklich aus?
natürlich kann China nicht alles kontrollieren denn Dalai Lama wird sich kontrollieren....
niemand kann anderen auf der Welt kontrollieren, aber alle wollen Frieden!
es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Dalai Lama ihn nicht will!
Er ist snoopys Bruder--------STUPID....
Sehr richtig, ihr Beitrag. Wie ich schon an einen anderen Teilnehmer hier, geschrieben, habe. Mit dem Finger auf der Landkarte ist der einzige Bezugspunkt der meisten hier zu dem Land und den Menschen.
Was soll da schon vernünftiges bei rauskommen.l
übrigens ist es bei uns gerade 22 Uhr 13. Wie spät ist es bei Ihnen?
Zai Jian aus GZ
ginkoba: @marcello50:
soso, reisefreiheit?
sie Witzbold,
eines von 150 Ländernkann nicht besucht werden, aus bekannten Gründen, dafür können 400.000 Taiwanesn nach Mainland reisen,
daran hänge Sie sich auf. lächerlich.
Wenn Sie Widerspruch im politischen Diskurs nervt, dann ehmen Sie doch einfach nicht dran teil. Chrsiten, Juden und Moslems haben Gotteshäuser, in die sie sich zurückziehen können, wenn sie religiöse Fragen besprechen wollen. Aber um religiöse Fragen ginge s hier nicht (wäre mir auch zu blöde, über Jungfrauengeburten, Wandern über Wasser, Widergeberten, Wiedergänger, und was wiess ich zu diskurieren).
Bei der Diskussion des Dalai Lamas mitChina geht es um politische Fragen. Ich halte ess für eine Frechheit, dass der Dalai Lama aus religiösen Begründungen heraus einen undemokratischen politischen Machtansprcuh erhebt. Die Tibetaner werden dazu nicht gefragt, sondern sollen von den buddhistischen Mönchen zur Theokratie gezwungen werden.
Die Position des Herrn Gere, dass er seinen religiösen Konsumanspruch über die Freiheit des Volkes in Tibet stellt, selbst über ihr Schicksal zu bestimmen. Tibet kann von Glück reden, dass es keine grossen Rohstoffvorkommen hat, sonst wäre der kriminelle Druck aus dem Lande von Herrn Gere so gross wie im Irak. Und in beiden Ländern steht Frau Merkel als billige und willige Propandadistin und kalte Kriegerin an der Seite der Folterjunta am Potomac und faselt wirr von Menschenrechten.
"Die schmuddelige Politik des tibetanischen Buddhismus - Die Flucht des Karmapa Lama aus Tibet"
beschreibt die unkoscheren Handlungen der Familie des Dalai Lamas auch mit der CIA ind en 50er Jahren. Man kann sich sahkundig machen, was in Tibet wirklich läuft udn nicht nur die bunten Prospekte der Religionswerber udn Geldsammler aus Dharasalam oder Poona lesen.
www.trend.infopartisan.net/trd0300/t320300.html
(da kriegen auch die Chinesen ihr Fett von den roten Socken weg :-)
Paging