Dieses Bild will die chinesische Führung nicht nochmal um die Welt gehen sehen: Sie warnt den US-Präsidenten davor, sich wie geplant mit dem Dalai Lama zu treffen.
China hat den amerikanischen Präsidenten George W. Bush vor einem geplanten Empfang des Dalai Lama in Washington gewarnt. Das Treffen stelle eine schwere Verletzung der grundlegenden Regeln der internationalen Beziehungen dar und verletze "die Gefühle der Chinesen", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Liu Jianchao, am Dienstag in Peking.
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US-Präsident Bush empfing den Dalai Lama bereits 2003 (© Foto: AFP)
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Bush wollte den Dalai Lama an diesem Dienstag im Weißen Haus empfangen. Das religiöse Oberhaupt der Tibeter soll außerdem mit einer Goldmedaille des US-Kongresses geehrt werden.
"Das ist eine brutale Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas", sagte der kommunistische Parteisekretär von Tibet, Zhang Qingli, am Rande des Parteitags in Peking. "Wir sind darüber sehr verärgert."
"Wir fordern die USA ausdrücklich dazu auf, den Fehler zu korrigieren, die betreffenden Arrangements abzusagen und sich nicht mehr in die internen Angelegenheiten Chinas einzumischen", sagte der Ministeriumssprecher weiter.
Im vergangenen Monat hatte China aus Verärgerung über den Empfang des Dalai Lama durch Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Gesprächsrunde mit deutschen Diplomaten über Menschenrechte abgesagt. Sie war ursprünglich für Dezember geplant.
Wie der Pekinger Außenamtssprecher weiter sagte, hat China ein für diesen Mittwoch in Berlin geplantes ranghohes Beamtentreffen über das iranische Atomprogramm aus "technischen Gründen" abgesagt. An den Gesprächen sollten die politischen Direktoren aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien sowie den USA, China und Russland (E3+3)
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(dpa/AP/AFP)
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Lieber George W., wenn du dich bei den Deutschen beliebt machen willst, mußt du's nur so halten wie deren Ex-Häuptling Big Gerhard. Ausserdem verwirrst du sie ,erstens mit deinem Primat der Moral über schnöden Oportunismus und zweitens kratzt du an ihrem Glauben ,dein Land sei von den Chinesen so abhängig ,daß es sich nicht mehr leisten kann ,die roten Häuptlinge in Peking zu verärgern. Das werden sie allerdings nicht verstehen.
Hat er vielleicht die Demokratie in Tibet eingeführt? Wann sollte das gewesen sein?
Hat er aus Tibet einen Rechtsstaat gemacht? Wann sollte das gewesen sein?
Hat er die krassen Unterschiede zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten beseitigt? Wann sollte das gewesen sein?
Hat er für Bildung für alle Tibeter gesorgt? Wann sollte das gewesen sein?
Hat er eine Gesundheitsversorgung für alle eingeführt? Wann sollte das gewesen sein?
Hat er für Gleichberechtigung gesorgt? Wann sollte das gewesen sein?
Hat er humane Strafen in Tibet eingeführt? Wann sollte das gewesen sein?
Was war denn so lobenswert an seiner Regentschaft?
Da wird man auch an Taiwan erinnert. Obwohl sich die USA immer für Taiwan aufplustert, hat sie ihre Botschaft in diesem Land geschlossen und nur mehr eine Botschaft in Rotchina betrieben. Wirklich ein echter Freund Taiwans. übrigens hat auch Taiwan, immerhin ein enger Verbündeter der USA, Tibet als Teil Chinas betrachtet. Auch der enge Verbündete der USA, Großbritannien, hat schon vor langer Zeit (1907) mit einem Abkommen die Souveränität Chinas für Tibet festgestellt. Die Hälfte des tibetischen Kulturraumes hat schon in historischen Zeiten zu chinesischen Provinzen gehört. Es gibt auch alte Atlanten, in denen Tibet als Teil Chinas dargestellt wird. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass unter dem Diktator Diem, mit dem die USA einen Freundschafts- u. Wirtschaftsvertrag hatten und den sie sogar mit Truppen unterstützten, Buddhisten aus Verzweiflung über ihre Unterdrückung sogar Selbstverbrennungen durchführten.
sehr geehrte Redaktion,
ein Hinweis auf die Besetzung Tibets durch die Chinesen,
und die eklatanten Menschenrechtsverletzungen in Tibet
trifft hoffentlich das schlechte Gewissen und stört
hoffentlich die nichtssagende Ruhe in China.
Für mich ist Tibet ein eigenständiges Land, und China ist ein
Agressor dort. Die Olympischen Spiele in China abzuhalten,
ist etwas verfrüht. Aber vielleicht tut sich ja noch was.
mfg
mega2xbass
China scheint ja echt Angst zu haben vor dem Dalai Lama. Wäre es für die chinesische Regierung nicht einfacher, das ganze zu ignorieren?