Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement hat in einem Brief an den SPD-Vorstand seinen Parteiaustritt erklärt. Die Erklärung im Wortlaut.
"Hiermit erkläre ich mit Wirkung vom heutigen Tag meinen Austritt aus der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.
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Die Gründe dafür sind
erstens die Entscheidung der Bundesschiedskommission, die meint, die Wahrnehmung des Grundrechts auf Meinungsfreiheit mit einer öffentlichen Rüge drangsalieren zu sollen,
zweitens die Tatsache, dass die SPD-Parteiführung zugleich keinen klaren Trennungsstrich zur PDS/Linken zieht, sondern sogar - in den Ländern - zu einer Zusammenarbeit mit dieser Partei ermuntert, obgleich deren Stasi-Verstrickung offenkundig ist, und
drittens eine Wirtschaftspolitik treiben lässt, die - wie der IGBCE-Vorsitzende Hubertus Schmoldt soeben wieder warnend hervorgehoben hat - auf eine De-Industrialisierung unseres Landes hinausläuft.
Ich bedauere sehr, diesen Schritt, zu dem ich mich nach gründlicher Abwägung entschlossen habe, tun zu müssen. An den weiteren Diskussionen und Auseinandersetzungen um die hier angesprochenen Fragen werde ich mich - nunmehr als Sozialdemokrat ohne Parteibuch - nach Kräften beteiligen."
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(AP/cgu)
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Das sich solche unsozialen Typen in einer sozialistischen Bewegung so lange halten können, zeigt nur, wie orientierungslos die sozialistischen Bewegungen sind und das da, wo sozial draufsteht, nicht immer sozial drinnen sein muss......
endlich ist er weg .. lieber ein ende mit "schrecken" .. als anders
...und für seine auftraggeber einen schwenk in der hessischen energiepolitik verhindert. damit bleibt den konzernen etwas mehr hoffnung auf einen weiterbetrieb der alten reaktoren falls es im herbst 2009 für schwarz/gelb reicht.
der job ist erledigt, das eigene ansehen in partei und öffentlichkeit ruiniert und die spd-mitliedschaft nunmehr eher ein balast. würd mich nicht wundern, wenn der clement seinen sponsoren kurz vor der bundestagswahl 2009 noch einen weiteren dienst erweist und mit grossem tamtam dann in die cdu oder fdp eintritt (oder zumindestens zu deren wahl aufruft).
wenn Müntemeier sich nicht in alter Freundschaft zu Clement in die Arbeit der Schiedskommission eingemischt und die Clement in hohem Bogen aus der Partei geschmissen hätte.
Clement hat der SPD alles zu verdanken und sich gegenüber der Partei absolut unsolidarisch verhalten.
Wenn der Kerl noch einen Funken Anstand in sich hätte, müsste er sich in Grund und Boden schämen.
Jetzt soll er offen als Lobbyist der Kern- und Kohlekraftwerksbetreiber auftreten und am besten in die CDU eintreten, da gehört er hin, der Drcksck!
clement, münte, koch, lafontaine, westerwelle und vor nicht allzulanger zeit schröder, fischer und stoiber, repräsentanten unserer republik, was fällt uns zu denen ein?
heulsusen
arrogant
machtgeil
und immer der neuen mediendemokratie rechenschaft schuldig.
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