Die CIA vermutet, dass Iran in Kürze eine einsatzfähige Atombombe bauen könne. Das sind keine brandheißen Neuigkeiten. Doch sie geben Präsident Obama mehr Handlungsspielraum.
CIA-Chef Leon Panetta hat keine brandheiße Neuigkeit preisgegeben, als er im US-Fernsehen verkündete, dass Iran vermutlich weiter an der Entwicklung von Nuklearwaffen arbeite und binnen zwei Jahren eine einsatzfähige Atombombe bauen könne.
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Noch 2007 vermutete die CIA , Iran (im Bild Präsident Mahmud Ahmadinedschad) habe seine Waffen-Bemühungen eingestellt. Nun kommt der Geheimdienst zu einer anderen Einschätzung. (© rtr)
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Die CIA nähert sich damit nur der Analyse der meisten europäischen Geheimdienste an und bereitet eine Korrektur des ebenso viel zitierten wie umstrittenen, aber auch mutwillig einseitig ausgelegten Geheimdienstberichtes aus dem Jahr 2007 vor. Der war zum Ergebnis gekommen, Iran habe seine Waffen-Bemühungen wahrscheinlich 2003 eingestellt und danach nicht wieder aufgenommen.
Auf die neue Fassung dieses National Intelligence Estimate zu Iran wartet Washington seit Wochen genauso gespannt wie die europäischen Verbündeten. Der Bericht von 2007 war oft als Notbremse verstanden worden, als Mittel der Geheimdienste, um den Hardlinern der Bush-Regierung die Argumente für einen Krieg gegen Iran aus der Hand zu schlagen. Das neue Papier wird den Handlungsspielraum von Präsident Barack Obama nun wieder vergrößern.
In der Einschätzung der technischen Fähigkeiten Irans kehrt die CIA absehbar in den Konsens der Geheimdienste zurück. In den Mittelpunkt rückt nun aber die Bewertung der Intentionen Teherans.
Panetta stellt ungefragt klar, dass die USA anders als Israel nicht glauben, dass die iranische Führung die Entscheidung über den Bau der Bombe bereits getroffen habe.
Mit dieser Analyse lässt sich in der Debatte über den Umgang mit Iran eine Eindämmungsstrategie begründen. Die Option für einen militärischen Angriff auf die Atomanlagen ist allerdings auch nicht ausgeschlossen.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(SZ vom 29.06.2010/dmo)
"Es fehlt eigentlich nur noch ein Grund damit das Volk das auch irgendwie gut findet."
Klar, wie so etwas geht haben wir ja schon (leider) oft erleben können, siehe Tonkin Vietnam, Brutkastenlüge Kuwait, WMD Lüge Irak, Hufeinsenplanlüge Kosovo/Serbien, 9-11 und Al Quaidalüge Afghanistan...und auch beim Iran wird man sich was passnedes zurechtbasteln, damit auch der gemeine BILD Leser einen neuerlichen Agressionskrieg gut findet.
In der Natur werden immer nur die schwächsten Tiere erlegt.
Das gleiche gilt auch in der Politik !
Der Irak wäre nicht von der Koalition der "Willigen" überfallen worden, die Ureinwohner Australiens hätten immernoch die Oberhand in ihrer Heimat, auch die Indianer wären ihres Landes nicht beraubt worden, ebenso wie die Palestinänser die das gleiche Schicksal teilen mussten...
Die Atombombe gibt einem Land Sicherheit und daher kann ich Iran absolut verstehen wenn es die Bombe haben will.... die Feinde stehen schon im Nachbarland und rüsten sich für den " Friedenseinsatz " !
Und der einfache Mensch ist Spielball der Lobbyisten !
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Irgendwoher kenn ich diese Meldung doch... ach ja, Bild, Welt und Co. haben das auch alle auf m Blatt :)
Mal abgesehen das in diesem Bericht sehr viel hätte, könnte, sollte, zu finden ist, läuft die Vorbereitung für einen Angriff auf Hochtouren. Mit Bunkerbrecherbomben ausgestattete B2 - Bomber auf Diego Garcia... Überflugsrechte für Israel über Saudiarabien, zusätzliche Flugzeugträger für die Golfregion.
Es fehlt eigentlich nur noch ein Grund damit das Volk das auch irgendwie gut findet.
Die CIA hat gesagt "Blah, Blah, Blah". Na und? Glauben Sie der CIA? Errinern Sie sich an die Massenvernichtungswaffen in Irak?
Grüße,
Ihre unabhängige Stimme.
Paging